Megina-Gymnasium Mayen
Fair gehandelte T-Shirts für Fünftklässler
Förderverein der Schule setzt sich ein für den Kauf von Fairtrade-Kleidung
Mayen. Der Förderverein des Megina-Gymnasiums hat zum Schuljahr 2013/2014 zum ersten Mal fair gehandelte T-Shirts für die Fünftklässler angeschafft. Mit dieser Aktion hat das Megina-Gymnasium erneut einen Beitrag dazu geleistet, dass in Mayen der faire Handel unterstützt wird und die Stadt den Titel einer „Fairtrade-Stadt“ weiterhin führen darf.
Die blauen T-Shirts mit dem neuen Schullogo des Megina-Gymnasiums erfüllen die von der Fair Wear Foundation aufgestellten Kriterien für die Herstellung von Kleidung und entsprechen damit den höchsten sozialen Standards in der Bekleidungsbranche. Die Fair Wear Foundation wurde 1999 gegründet und ist eine unabhängige Non-Profit Organisation, die mit Unternehmen und Herstellern zusammenarbeitet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Bedingungen für Beschäftigte in den Nähfabriken sowie bei den Subunternehmen und Lieferanten zu verbessern (weitere Informationen unter www.fairwear.org).
Darüber hinaus tragen die Schul-T-Shirts das Label des Respect-Codes, der es dem Kunden ermöglicht, die gesamte Produktionskette bis hin zur Anbauregion der Baumwolle zurückzuverfolgen. Respect-Code wurde 2005 als ein Marken übergreifender Code von Switcher-Chef Robin Cornelius gegründet und steht für einen wichtigen Schritt in Richtung Transparenz. Auf der Internet-Seite von Respect-Code ist auch der bei der Produktion der T-Shirts entstandene CO2-Ausstoß und Wasserverbrauch angegeben (weitere Informationen unter www.respect-code.org).
Des Weiteren sind die T-Shirts mit dem Siegel „Fairtrade certified cotton“ ausgezeichnet. Dieses Siegel gibt es seit 2005 und es garantiert faire Arbeitsbedingungen für Kleinbauern und Landwirtschaftsarbeiter. Es steht außerdem für langfristige Handelsbeziehungen.
Das „Organic Bio Cotton“-Label in den T-Shirts weist schließlich darauf hin, dass beim Anbau der verarbeiteten Bio-Baumwolle ganz auf synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel verzichtet wurde. Zudem durfte kein gentechnisch verändertes Saatgut verwendet werden. Noch musste der Förderverein die fair gehandelten T-Shirts über das Internet beziehen. Schön wäre es, wenn man in Zukunft auch in Geschäften der „Fairtrade-Stadt“ Mayen Kleidung erhalten könnte, die die oben erwähnten Sozial-, Umwelt- und Transparenzstandards erfüllt.
