Allgemeine Berichte | 14.02.2013

Kolpingfamilie Mendig hatte zur Sitzung eingeladen

Flower Power im Pfarrheim

Bei der stimmungsvollen Karnevalsparty dominierten Klänge aus den 70er-Jahren

„Discofieber“ brach beim Auftritt der Mendiger Kolpingfamilie zu Hits aus den 70er-Jahren nicht nur auf der Bühne aus. AGW

Mendig. Volles Haus, tolles Programm und jede Menge gut gelaunte Jecken, das sind die Zutaten, die man für eine Flower-Power-Sitzungsparty braucht, und davon war am vergangenen Samstag genügend vorrätig. Laura Plitzkow muss die künstlerische Ader wohl von ihren Eltern Renate und Joachim Plitzkow in die Wiege gelegt bekommen haben, denn ihre Moderation des gesamten Abends war einfach super.

Gleich der erste Programmpunkt schlug bei den Jecken in der Narrhalla St. Cyriakus zu Mendig richtig ein. Der kleine „Hoppeditz“, die neunjährige Lina Kraut, verzauberte die Narrenschar mit einer lustigen und frei gehaltenen Büttenrede, die immer wieder von Applaus begleitet wurde. Eine reife Leistung der kleinen Lina. Auch der „Junge Elferrat“, der nicht nur aus Männern besteht, begeisterte mit seinem spritzigen, in Reimform gehaltenen Auftritt die Jecken. Viktoria Diensberg, eine der Damen des Elferrats und Pressesprecherin hielt noch zusätzlich eine gelungene Büttenrede. Dann folgte die Ordensverleihung durch den Jungpräsidenten des Elferrats Nico Junglas an Renate und Laura Plitzkow sowie Wolfgang Kütscher für ihr unermüdliches Schaffen und Wirken. Unter riesigem Beifall verließ der „Junge Elferrat“ nach seinem Auftritt die Narrenbühne.

Das nächste Highlight war der Auftritt der Kindertanzgruppe der katholischen Mädchenjugend mit ihrem Tanz zum Song „Barfuß im Regen“. Die Trainerinnen Caro Kütscher und Nadine Vordemvenne hatten diesen tollen Show-Tanz perfekt mit den Mädels einstudiert, und dafür gab es viel Applaus von der Narrenschar. Beim Auftritt der „Mennicher Putzfrau“ alias Irmgard Müller blieb kein Auge trocken. Mit ihrem Vortrag unter anderem über ihre erfolglose „Blitzdiät“ - „Jedes Mal, wenn es geblitzt hat, habe ich nichts gegessen und trotzdem nicht abgenommen“ - sorgte sie für eine Lachsalve nach der anderen.

Und dann brach das „Discofieber“ auf der Narrenbühne aus. Mit Flower-Power-Hits aus den 70er-Jahren rockte der Vorstand der Mendiger Kolpingfamilie die Bühne und brachte die Narrhalla St. Cyriakus zum Beben. Weitere Ehrungen für besondere Verdienste um die Mendiger Kolpingfamilie wurden Lorette und Reinhold Euskirchen, Gerd Montermann sowie Ute und Wolfgang Zinke zuteil. Mit ihrem Auftritt als Mendiger Blindschleichen und dem lustigen „Schlangentanz“ hatten Nico Junglas, Christian Kossmann, Marvin Rawert und Viktoria Diensberg alle Lacher auf ihrer Seite. Die hatte auch Andreas Geisen, der mit umgetexteten Songs aus den 70ern die Narrenschar begeisterte. Beim nächsten Auftritt brauchten die Jecken jede Menge Taschentücher, um der Lachtränen Herr zu werden. „Frau Ete und Frau Petete“, Bettina und Christoph Kranz, zwei superreiche Ladys aus bester Gesellschaft, tratschten, was das Zeug hielt, und das mit tollem Erfolg.

Weitere Programm-Höhepunkte waren die Auftritte der „Sunshine Singers“ Renate und Sandra Plitzkow, Wolfgang Zinke und Ulrike Held mit weiteren Ohrwürmern aus den 70er-Jahren, gefolgt vom erfolgreichen Vortrag „Engel und Teufel“ mit Marvin Rawert und Christian Kossmann sowie den „Flotten Hüpfern“, die mit ihrem pantomimischen Vortrag über den Pflegenotstand im Altersheim für beste Unterhaltung sorgten. Für ein weiteres lustiges Highlight sorgte der „Alltagstratsch“ der „Sprechenden Puppe“ , dargestellt von Karin Schrödl und Petra Haase.

Wie ein Profi stand der kleine „Hoppeditz“ Lina Kraut auf der Narrenbühne im Pfarrheim.

Wie ein Profi stand der kleine „Hoppeditz“ Lina Kraut auf der Narrenbühne im Pfarrheim.

„Discofieber“ brach beim Auftritt der Mendiger Kolpingfamilie zu Hits aus den 70er-Jahren nicht nur auf der Bühne aus. Fotos: AGW

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