Feier zum Weltgebetstag in Mendig
Gelebte Ökumene
Frauen der Mendiger Pfarrgemeinden feierten gemeinsam den Weltgebetstag
Mendig. Wie seit über 20 Jahren feierten auch in diesem Jahr zahlreiche Frauen aus den Mendiger Pfarrgemeinden St. Cyriakus, Evangelische Kirchengemeinde und St. Genovefa gemeinsam den Weltgebetstag.
Der Weltgebetstag ist zu einer weltumspannenden, ökumenischen Gemeinschaft in mittlerweile mehr als 170 Ländern geworden, die sich immer am ersten Freitag im März in einmaliger Weise in Gebet, Spiritualität, Information, Anteilnahme und Hilfe unter dem Motto „Informiert beten - betend handeln“ verbindet. Mit der Kollekte werden weltweit Projekte unterstützt, die die Lebenssituation von Frauen und Mädchen nachhaltig verbessern.
Der diesjährige Gottesdienst war von französischen Christinnen vorbereitet und unter das Bibelwort gestellt worden „Ich war fremd und Ihr habt mich aufgenommen“ (Mt 25,35). In der Gegenüberstellung von biblischen Texten und eigenen Erfahrungen von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte wurden die Gottesdienstbesucher angeregt darüber nachzudenken, was jede und jeder Einzelne dafür tun kann, dass Menschen, die ihre Heimat verlassen, hier Schutz, Gastfreundschaft, Zuwendung und Solidarität erfahren.
Eigens geschriebene Lieder bereicherten den Gottesdienst
Die eigens für den Weltgebetstag geschriebenen Lieder, eingeübt und gekonnt begleitet von Friederike Assion-Bolwin, bereicherten den gut besuchten Gottesdienst.
Im Namen des Vorbereitungsteams bedankte sich Inge Geisen bei den Gottesdienstbesuchern für ihr Kommen und Mitmachen und lud zu einem kleinen Imbiss in den Pfarrsaal ein, ausgerichtet von der Frauengemeinschaft kfd St. Genovefa.
