Spektakuläres Konzert mit Cat Ballou in der Laacher-See-Halle
Kirmes startete mit kölschem Lebensgefühl
Mendig. Anlässlich des 800. Jahrestages der Pfarrkirche St. Cyriakus startete die traditionelle Niedermendiger Kirmes in diesem Jahr mit einem Live-Konzert der Superlativen. So trat am Freitagabend des 18. September die aus der kölschen Szene nicht mehr wegzudenkende Gruppe „Cat Ballou“ vor etwa 650 restlos begeisterten Fans in der Laacher-See-Halle auf und verwandelte den Saal bereits nach wenigen Songs in einen wahren Hexenkessel. Während sie das Publikum mit ihrem neuesten Song „Immer, immer widder“ zunächst ein wenig „anheizten“, rockten sie mit der euphorischen Rock-Hymne auf ihre Stadt, „Et jitt kei Wood“, die Laacher-See-Halle und eroberten die Herzen aller Konzertbesucher - egal welchen Alters - im Sturm.
Die vier Jungs aus Köln - Oliver Niesen (Gesang, Gitarre), Kevin Wittwer (Bass), Dominik Schönenborn (Keyboard, Gesang) und Michael Kraus (Schlagzeug) - faszinierten ihre Fans etwa zwei Stunden lang ohne Pause mit entspanntem Reggae, ausdrucksvollem Alternative Rock, melodieverliebtem Bubblegum Pop und flockigem Folk.
Zuvor hatten die Jungs aus Köln sich in den Ratsstuben eingefunden, wo sie sich bei einer leckeren Mahlzeit zunächst einmal stärkten. Nach einer Begrüßung durch Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel und den Hauptorganisator des diesjährigen Gambrinusfestes, Jürgen Mittler, empfingen die sympathischen Musiker - ebenfalls im Restaurant „Ratsstuben“ - vier der insgesamt zehn Gewinner des Preisrätsels von „Blick aktuell“ zu einem „Meet & Greet“. Bei dieser Gelegenheit berichteten sie, dass sie sich ganz besonders auf ihre erste Begegnung mit dem Mendiger Publikum freuten. Außerdem erfuhren die vier Gewinnerinnen, dass ihre Idole in Bergisch Gladbach geboren wurden und inzwischen alle in Köln wohnen. Dass sie sich hier besonders wohl fühlen, beweisen nicht zuletzt auch ihre Liedtexte, wie zum Beispiel das dynamisch arrangierte Stück „Ming Stadt“, in dem sie hervorragend verstehen, große Emotionen völlig unpathetisch zu verpacken. So verwunderte es auch nicht, dass sie in Mendig bis auf den Song „König“ alle Stücke in kölscher Mundart darboten. Nach zahlreichen Zugaben verabschiedete sich „Cat Ballou“ von seinen Fans mit einer fetzig dargebotenen Wiederholung ihres Eröffnungssongs „Immer, immer widder“. Es bleibt zu hoffen, dass sie „immer, immer widder“ nach Mendig kommen.
Im Anschluss an das geradezu spektakuläre Konzert gelang es DJ René Braun aus Kerpen, der für seinen erkrankten Kollegen DJ Buddy kurzfristig eingesprungen war, die grandiose Stimmung mit heißer Musik noch lange aufrechtzuerhalten.
Mit der künstlerischen Besetzung des Abends ist dem Organisator Jürgen Mittler erneut ein Coup gelungen, der noch lange von sich reden machen dürfte.
DJ René Braun aus Kerpen, der für seinen erkrankten Kollegen DJ Buddy kurzfristig eingesprungen war, hielt im Anschluss an das Konzert die Stimmung mit heißer Musik am Kochen.
Eingerahmt von „Cat Ballou“ und den Veranstaltern - Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel (rechts) und Jürgen Mittler (links) - fühlten sich die Gewinnerinnen des „Blick aktuell“-Preisrätsels ausgesprochen wohl.
Über zwei Stunden lang hielten die höchst talentierten Musiker von Cat Ballou ihr Publikum nonstop in Atem.
