Allgemeine Berichte | 28.11.2015

Stimmungsvoller Karnevalsauftakt in Bell

Klein, aber dennoch fein

Die stellvertretende Obermöhn Isolde Schneider (Mitte) machte ihre Sache an der Seite von Sitzungspräsident Bernhard Wölwer sehr gut. privat

Bell. Pünktlich um 19.11 Uhr starteten die Beller Karnevalsvereine in der Gaststätte Handeck in die neue Session. Dass der Karnevalsauftakt in diesem Jahr im kleinen Kreis gefeiert wurde, lag zum einen an den leider sehr geringen Besucherzahlen in der vergangenen Session und zum andern verzichtete man auf den großen Rahmen in der Gemeindehalle, um Kosten zu sparen.

Während die Elferräte, Stadtsoldaten und Garden gemeinsam mit Sitzungspräsident Bernhard Wölwer sowie - stellvertretend für die aus persönlichen Gründen nicht anwesende Obermöhn Annika Endres - mit der zweiten Vorsitzenden Isolde Schneider in den festlich dekorierten Saal der Gaststätte einmarschierten, wurden sie von den Besuchern mit einem dreifachenden donnernden „Alaaf!“ begrüßt. Zu den Gastvereinen, die das Programm mit ihrer Anwesenheit bereicherten, zählten eine Abordnung der Obermendiger Möhnen, der Hausener Möhnen und der „Blaue Funken Mayen“ sowie Mayens Prinzessin Heike I. mit ihrem Hofstaat, die Prinzengarde Mayen, die „Junge Alte Große - Mayen“ und die „Alte Große Mayen“.

Zu einem kleinen, aber feinen Rahmenprogramm trug unter anderem Ortsbürgermeister Bernd Merkler bei, der mit einer Hommage an seine Heimat - ebenso wie bei seinem Vortrag im Rahmen der 200-Jahr-Feier der VG Mendig - auch bei dem närrischen Publikum wahre Lachsalven auslöste.

Nicht weniger begeistert zeigten die Beller Jecken sich von Tim Mintgen, der als Dorfsheriff unterwegs war und Interessantes aus dem Nähkästchen plauderte. Zu den absoluten Überraschungsgästen zählte die Mayener Prinzessin Heike I., die sich mit ihrem Hofstaat und weiteren Mayener Korporationen die Ehre gab.

Als dann noch das Hassebuur-Quinett (Bernd Meurer, Peter Börder, Carsten Liersch, Bernhard Wölwer sowie Claus Heuft an der Orgel ) auftrat, stimmte das Narrenvolk in die bekannten Lieder mit ein und schunkelte, was das Zeug hielt.

Obwohl die Zahl der Besucher sich in Grenzen hielt, war es nach einhelliger Meinung aller Anwesenden ein stimmungsvoller und erfolgreicher Abend.

Die stellvertretende Obermöhn Isolde Schneider (Mitte) machte ihre Sache an der Seite von Sitzungspräsident Bernhard Wölwer sehr gut. Foto: privat

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