kfd Mendig
Kunterbuntes „Spektakulum“
„Engel und Teufel“ gaben sich ein „Stelldichein“ auf der Bühne Fünf Stunden Non-Stop-Programm - eine Höchstleistung der Mendiger „kfd Frauen“
Mendig. Ein Super-Programm erlebten die „Narren“ am vergangenen Dienstag in der „Narhalla St. Cyriakus“ zu Mendig. Ohne Pause, präsentierten die „Närrinnen“ von der Mendiger „kfd“ ein Karnevals-Programm der Extra-Klasse und die „Jecken“ hatten Spaß ohne Ende. Mit dem Lied: "die Karawane zieht weiter“...begann beim Einmarsch der „kfd Frauen“ das „Spektakulum“ unter tosendem Applaus.
Der "Sultan" ließ sich hofieren
Diakon Friedel May war von den Damen zum „Sultan“ ernannt worden und ließ sich gerne von den „Närrinnen“ hofieren und zur Bühne begleiten. Marlies Ammel-Welch, eine der unermüdlichen Akteurinnen und Mitorganisatorinnen begrüßte sodann das „Närrische Volk“ mit einem dreifach donnerndem „Mennich Helau“ und wünschte allen „Jecken“ einen „kunterbunten“ Abend.
Margrete Lempertz führte dann gekonnt und witzig durch das „stramme“ Karnevals-Programm. Die katholische Mädchenjugend, mit ihrer Trainerin Carolin Kütscher, begeisterte gleich zu Anfang mit dem Tanz „barfuß im Regen“, die „Narren“ im ausverkauften Pfarrheim St. Cyriakus zu Mendig und wurden mit viel Applaus dafür belohnt. Im Anschluss traten die „Kirchen Mäuse“ von der kfd, Anita Mintenig, Marlies Ammel-Welsch, Inge Köhn, Maritta Steffens, Karin Rieser, Christa Debus und Ulla Diefenbach, mit einem umgetexteten Lied auf und brachten die „Narrenhalle“ auf Touren. All diese Damen gestalteten ein fünfstündiges, facettenreiches Programm vom Feinsten und wurden bei Ihren Auftritten von großem Applaus begleitet. Besonders viel Applaus und Standing Ovation bekam Magdalena Kasper für ihren Vortrag als „verkannte Künstlerin“. Hierbei ist besonders zu erwähnen, dass Magdalena Kasper bereits 88 Jahre ist und ihren Vortrag ohne Manuskript hielt, weil, wie sie sagte, ihre Sehkraft nicht mehr die Beste sei und sie alles auswendig lernen musste.
"Tratschfrühstück"
Als „schnelle“ Frau nahm sich danach Christa Debus selbst auf den Arm, weil sie zu allen wichtigen Ereignissen immer zu spät kam, was bei der „Narrenschar zu wahren Lachsalven führte. Auch die Vorträge „Auf dem Arbeitsamt“ und „Frau Strunz und Frau Büggel“ oder die „Kirchenmäuse“ beim „Tratschfrühstück“ ließen den Jecken wegen der vielen Gags kaum Zeit zum Luft holen. Und dann wurde es noch bunter auf der Narrenbühne im Pfarrheim St. Cyriakus in Mendig!
Mit viel „Tamtam“ zog die Tanzgruppe „Big Hands“ vom Mendiger Caritaszentrum in die „Naralla“ ein. Mitarbeiterinnen und Bewohner vom Caritaszentrum brannten ein wahres Feuerwerk der guten Laune ab und begeisterten die „Jecken“ mit ihrem wunderbaren Auftritt. Mit ihrem Besuch auf der Erde, um für den „Himmel“ und für die „Hölle“ zu werben, lieferten sich Marin Rawert und Christian Kossmann als Engel und Teufel ein gekonntes Zwiegespräch, bei dem auch kein Auge trocken blieb. Um der prunkvollen Sitzung noch mehr hoheitlichen Prunk zu verleihen, betrat die „KFD QUEEN“ (kfd Königin) Margot Weiler, mit ihrem Gefolge die Bühne und begrüßte würdevoll die gut gelaunte „Narrenschar“. Ein zusätzlicher Programm-Höhepunkt war der großartige Auftritt des katholischen Pfarrgemeinderates, die ebenfalls dafür sorgten, dass die „Jecken“ voll auf ihre Kosten kamen. Auch die Vorträge „Frau sucht ihren Mann“ mit Marlies Ammel-Welsch und Annegret Kranz oder die „Dekanatshostesse“ mit Marlies Ammel-Welsch waren vom Feinsten. Den Vogel schoss dann kurz vor Programmende „Apollonia“, Irmgard Müller, ab.
Lachsalven
Online einkaufen, dass war ihr Thema, mit dem sie sich so gar nicht anfreunden konnte, weil sie „Computerbefehle“ völlig missverstanden hatte. Mit ihrem Auftritt erzeugte Irmgard Müller nicht enden wollende Lachsalven und bekam einen Mega-Applaus dafür. Der Show-Down folgte dann zum Schluss, als sich alle Aktiven nach dem Mammut-Programm zum Finale auf der „närrischen“ Bühne einfanden. Mit einem Medley aus „Kölschen Karnevalsliedern“ endete die wunderbare Veranstaltung unter tosendem Applaus. Ein großes Kompliment an die „kfd Frauen“, die nicht nur mit ihren Super- Auftritten, sondern auch mit perfekter Organisation einen wundervollen „bunten Abend“ gestaltet hatten.
Engel und Teufel, Marvin Rawert und Christian Kossman, buhlten um die Gunst „zukünftiger“ Mitbewohner!
