Mitgliederversammlung der DVG war gut besucht
Mitgliederzahl bewegt sich weiter auf 700 zu
Mendig. Auch im 28. Jahr ihres Bestehens zeigt die Deutsche Vulkanologische Gesellschaft keine Ermüdungserscheinungen, über 100 Mitglieder folgten der Einladung des Vorsitzenden, Landrat a.D. Albert Berg-Winters, in die Mendiger Laacher-See-Halle und hielten gemeinsam erfolgreichen Rückblick auf das abgeschlossene Geschäftsjahr/Kalenderjahr 2014.
Die außer zwei Referate umfassende Tagesordung mit neun Punkten wurde zügig abgewickelt. Schwerpunkte waren der umfangreiche Bericht von Geschäftsführer Wolfgang Kostka mit ständig zunehmender Mitgliederzahl in Richtung 700, der allen Mitgliedern schriftlich zugesandt werden wird , der Bericht des Schatzmeisters Oliver Löhr mit positiven Zahlen und die Kassenprüfung durch Rudi Geilen und Bernhard Lamberz mit Bescheinigung der Ordnungsmäßigkeit aller Kassenbuchungen. Die Entlastung des Vorstandes fiel dann auch einstimmig aus.
Bevor es zur Ehrung von Mitgliedern ging, die vor über 25 Jahren in die Deutsche Vulkanologische Gesellschaft, damals noch unter dem Namen „Deutsches Vulkanmuseum“, eintraten und ihr engagierte Treue gehalten haben, erhoben sich alle Mitglieder zur Totenehrung.
Dabei stellvertretend für alle Verstorbenen dankte Vorsitzender Albert Berg Winters dem großen Förderer Dr. Claus-Helmuth Clemens Hermann von Wissmann, der am 10. Oktober mit 92 Jahren in Köln verstorben ist: „ Wir haben mit ihm einen großen Freund und Förderer verloren und sind zu Dank verpflichtet durch Bewahrung der großartigen Idee seines Schwiegervaters Dr. Franz Xaver Michels“.
Eine Abordnung des Vorstandes nahm an der Trauerfeier mit anschließender Beisetzung auf dem Melaten-Friedhof in Köln teil und erfuhr von Dagmar von Wissmann, dass die DVG auch in Zukunft großes Wohlwollen über eine Stiftung erfahren soll.
Referate von Dr. Peter Bitschene aus Gerolstein über den Geotourismus in Mexiko mit Weltkulturerbe Queretaro und über Deutschlands grßsten Flächenvulkan, den Vogelsberg in Hessen, von Vorstandsmitglied Kerstin Bär rundeten das dreistündige Programm ab, zu dem Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel anerkennend sagte: „ Kompliment, wir können in Mendig als Heimat der DVG sehr stolz sein. Die Zusammenarbeit auch im Lava-Dome ist einwandfrei“.
Pressemitteilung
Deutsche
Vulkanologische
Gesellschaft e.V.
