Gambrinusfest in Mendig
Neues Konzept beinhaltet Durchführung eines Malwettbewerbs
Durch die Einbeziehung von Kindern und derer Ideen soll eine kindgerechte Identifikationsfigur für Werbezwecke erschaffen werden
Mendig. Das traditionelle Gambrinusfest in Mendig blickt in diesem Jahr bereits auf ein 40-jähriges Bestehen zurück. Anlässlich des Jubiläums findet nun eine grundlegende Neukonzeptionierung statt. Das Fest wird erstmals auf dem Gelände der letzten Mendiger Brauerei Wölker, heute „Vulkanbrauhaus“, durchgeführt. Das neu entworfene Konzept soll einerseits die Tradition des Festes unterstreichen und würdigen, andererseits dessen Neubeginn und Neuausrichtung darstellen und fördern. Das Fest selbst verfolgt nach wie vor das Ziel, die Arbeit in den ausrichtenden Vereinen zu fördern. Die Schaffung einer Heimatverbundenheit durch das gemeinsame Arbeiten am Projekt „Gambrinusfest“ soll sich gemeinschaftsfördernd sowohl auf Vereine als auch auf die Bevölkerung der Stadt Mendig auswirken. Touristisch gesehen bietet das Gambrinusfest für die Stadt- und Verbandsgemeinde Mendig eine ideale Plattform, überregionale Werbeeffekte zu erzielen. Genau an diesem Punkt setzt auch das neue Konzept an. Mit der Figur des „Gambrinus“ als „König des Bieres“, der das Fest traditionsgemäß dominiert, besitzt Mendig bereits eine adäquate traditionelle Werbefigur. Diese fungiert allerdings ausschließlich als Identifikationsfigur für die „Erwachsenenwelt.“ Hinter der neuen Konzeptionierung steht die Idee, Werbeeffekte von nun an nicht mehr bloß auf diese Zielgruppe zu beschränken. Aus diesem Grund findet in diesem Jahr ein Malwettbewerb statt, dessen Ziel es ist, durch die Einbeziehung von Kindern eine kindgerechte Identifikationsfigur zu schaffen, die auch entsprechend werbewirksam eingesetzt werden soll. Die Ausschreibung des Malwettbewerbs erfolgt an der Mendiger Pfarrer-Bechtel-Schule. Bis Freitag, 8. März, haben die Kinder dort die Möglichkeit an der Umsetzung des Projektes zu arbeiten und ihre Ideen auf Papier zu bringen, der Fantasie und Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Als Orientierungshilfe wurden im Vorfeld zwei Themen festgesetzt, welche von den Kindern individuell umgesetzt werden können. Hierzu zählt zum einen die Figur des Gambrinus, in Anlehnung an die „Erwachsenenfigur“ wäre hier die Darstellung eines „Prinzen“ oder „Knappen“ vorstellbar. Die Figur des „Menijer Soppeträjer“, der für Mendig traditionell von und mit Kindern besetzt ist, bietet besonders großen Gestaltungsspielraum. Erwünscht ist eine möglichst farbige Gestaltung, das Format sollte nicht über Din-A 3 hinaus gehen. Die Kürung der Gewinnerentwürfe durch die Jury, bestehend aus Jürgen Mittler, Rita Ammel, Frau Mickeluhn, Herbert Kranz und Christoph Kranz, wird innerhalb einer Woche bis Freitag, 15. März, erfolgen, der Siegerentwurf wird anschließend an einen Grafiker weitergeleitet und von diesem umgesetzt. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Gambrinusfestes am 9. Mai werden die Gewinnerentwürfe der Plätze eins bis drei prämiert.
Janine Schüller
