Motorradfreunde Laacher See feierten ihr erstes Sommerfest
Offizielle Clubhauseröffnung
Am 23. August
Mendig. Nachdem einige Motorradfreunde aus Mendig und Umgebung sich auf Initiative des passionierten Motorradfreaks Bernd Junglas, genannt „Möhre“, seit 2005 fast jeden Sonntag an einer Tankstelle verabredet hatten, um von dort aus zu einer Tour durch verschiedene Regionen zu starten, entstand irgendwann der Wunsch nach weiteren gemeinsamen Unternehmungen. Während die damals sechsköpfige Truppe bei dem einen oder anderen geselligen Beisammensein an dem auch die Partnerinnen und Familien teilnahmen, viele weitere Gemeinsamkeiten feststellte, wurde beschlossen, das ständig wachsende Zusammengehörigkeitsgefühl auch nach außen sichtbar zu machen. Nachdem sich zunächst auf das Tragen von so genannten „Kutten“ geeinigt wurde, bei denen es sich um schwarze Lederwesten handelt, sollte die Clique auch einen Namen bekommen. Nach verschiedenen Vorschlägen, wie „MC Klappstuhl“ oder „Motorradfreunde Mayen, Thür, Kottenheim“ setzte sich zur Freude aller Beteiligten der Name „Motorradfreunde Laacher See“ durch.
Schrauben, feiern und Kontakte pflegen
Obwohl es sich bei den Motorradfreunden um ausgesprochen friedliebende Gesellen handelt, die einfach nur ihrer gemeinsamen Liebe zum Motorrad frönen wollen, kombinierten sie ihren Namen mit einem „bösen“ Irokesenkopf und fertig war ein Logo, welches nicht nur auf den Rückseiten der Kutten beeindruckt, sondern auch das heutige Clubhaus der „Motorradfreunde Laacher See“ am Mendiger Aktienweg 14 schmückt. Übrigens wird das „Clubhaus“ am 23. August 2014 offiziell eingeweiht. Da es sich bei den Motorradfreunden um keinen eingetragenen Verein handelt, findet das Einweihungsfest selbstverständlich wieder in einem privaten Rahmen statt. Als eingefleischter Motorradfreak kann „Möhre“, der seit 1975 zuerst ein Moped und später ein Motorrad sein Eigen nannte, sich ein Leben ohne Motorrad absolut nicht mehr vorstellen. Da er über eine entsprechende Vereinserfahrung verfügt, kennt er sich auch mit allen Formalitäten, die eine Vereinsgründung mit sich bringt, bestens aus, so dass er als Chef der Motorradfreunde genau weiß, was gut für seine Truppe ist. Gegenüber „Blick aktuell“ sagte er: „Wir sind ein kleiner Haufen von Freunden, die sich dem Hobby Motorrad verschrieben haben. Dazu zählt in erster Linie selbstverständlich das Motorradfahren, aber auch das Schrauben, feiern und die Pflege von Kontakten mit anderen Motorradfans. Da wir niemandem etwas streitig machen wollen und schon gar keine Gebietsansprüche stellen, haben wir bewusst auf die Gründung eines Motorrad-Clubs verzichtet.“
Sommerfest unter Motorradfans
Dass die Motorradfreunde mit ihrer Philosophie richtig liegen, erfuhren sie bei ihrem ersten Sommerfest, welches sie am 28. Juni in Mendig unweit des Boule-Platzes feierten. Obwohl es an diesem Tag fast ununterbrochen regnete, waren Abordnungen von insgesamt 14 Motorrad-Clubs nach Mendig gekommen und wurden von den Gastgebern nach allen Regeln der Kunst mit Essen und Trinken verwöhnt. Außerdem überraschten die Motorradfreunde ihre Gäste mit einem Feuerschlucker, der dem gelungenen Fest die Krone aufsetze. Allerdings wird bei den Motorradfreunden nicht nur gefeiert. So baut Chef „Möhre“ hin und wieder gemeinsam mit Member Michael, genannt Pollux, Motorräder, wie zum Beispiel jüngst eine Harley V-Rod, zu einem „Custombike“ um. Wer mehr über die „Motorradfreunde Laacher See“ wissen möchte, kann sich auf deren Homepage: www.mflaachersee.de informieren.
Beim Sommerfest bot der Blick auf die Maschinen der Motorradfreunde einen angemessenen Empfang.
Als Chef der Motorradfreunde begrüßte "Möhre" zum Sommerfest jeden Gast persönlich.
