Verbandsgemeinderat Mendig tagte
Rat stimmte Anschaffung von je einem Mittleren Löschfahrzeug (MLF) zu
Die Fahrzeuge sind für die Feuerwehren in Rieden und Volkesfeld
Mendig. In seiner letzten Sitzung beschloss der Verbandsgemeinderat Mendig einstimmig -bei zwei Enthaltungen durch Bündnis90/Die Grünen- einen UNESCO-Welterbe-Antrag in Kooperation mit der Stadt Mayen und der Stadt Mendig zur Anerkennung der Lavakeller zu stellen.
Bereits vor 20 Jahren befasste man sich in Stadt und Verbandsgemeinde mit der Thematik „Weltkulturerbe“. Immer wieder kam das Thema auf, wurde aber nie richtig verfolgt. Erst mit der Problematik „Abbau der Lava und Einschränkungen für die Bürger“ kam das Thema wieder auf die Tagesordnung, obwohl es originär ein kulturhistorisches und touristisches Thema ist.
Seit Anfang des Jahres beschäftigt sich die Stabsstelle Tourismus erneut mit diesem Thema. Die nötigen Verfahrenswege wurden bereits eruiert, Verbindungen geknüpft und mit den nötigen Stellen Kontakte hergestellt.
Mittlerweile haben auf Bürgermeisterebene Gespräche zwischen den beiden Städten Mendig und Mayen stattgefunden. Darin wurde vereinbart, dass die Abbaukeller der Stadt Mayen auch in die Antragstellung inkludiert werden sollen. Die Antragstellung des damit größeren Schutzbereiches verspricht erfolgreicher bei der Prüfung der Unesco zu sein, weil es immer gerne gesehen wird, wenn sich mehrere Antragsteller bei einem Vorhaben zusammenschließen.
Inzwischen ist man sich dahin gehend einig, dass die beiden Körperschaften den Antrag gleichberechtigt und auf Augenhöhe vorbereiten und sodann stellen. Eine gemeinsame Projektgruppe soll die notwendigen Vorbereitungen erarbeiten, sodass der Antrag rechtzeitig zum 01.02.2017 gestellt werden kann. Beabsichtigt ist jedoch, die Möglichkeit einer Vorprüfung zu nutzen.
Die Projektgruppe soll aus folgenden Mitgliedern bestehen: Mendig: Frank Neideck (Stabsstelle Tourismus), Alina Wilbert-Rosenbaum (Stabsstelle Tourismus) und Rolf Breil (Stadtarchivar). Mayen: Uwe Hoffmann (Leiter FB 1), Robert Dewald (SB FB 1) und Hans Schüller (GAV Mayen). Beratendes Mitglied: Dr. Holger Schaaf (Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz). Da das Vorhaben bei erfolgreicher Umsetzung insbesondere touristische Auswirkungen haben wird, schlägt die Verbandsgemeinde Mendig vor, den Antrag mit drei Partnern und zwei Standorten zu stellen: Stadt Mendig, Verbandsgemeinde Mendig und Stadt Mayen.
Der Wirtschaftsförderungs-, Tourismus- und Sozialausschuss hatte in seiner Sitzung vom 05.11.2015 einstimmig beschlossen, dem Verbandsgemeinderat die Antragstellung zu empfehlen.
Auftragsvergabe für zwei mittlere Löschfahrzeuge
Im nächsten Tagesordnungspunkt votierten die Ratsmitglieder einstimmig für die Auftragsvergabe von zwei Mittleren Löschfahrzeugen (MLF) für den Ausrückebereich II (Feuerwehren Rieden und Volkesfeld.
Bereits im Jahr 2013 beantragte Wehrleiter Stephan Schüller die Beschaffung von zwei MLF für den Ausrückebereich II, die ursprünglich 2017 und 2018 erfolgen sollte. Die Bewilligung der Landesförderung liegt inzwischen vor. MLF ist die Bezeichnung für ein Mittleres Löschfahrzeug, das mit einer Staffelbesatzung (1/5) besetzt ist. Es handelt sich hierbei um eine „neue Fahrzeuggeneration“, die das TSF-W in seiner bisherigen Form ersetzt. Im Vergleich zu den TSF-W’s verfügen die MLF’S über 1.000 L Löschwasser sowie eine fest installierte Feuerlöschkreiselpumpe, wie auch Lagerungen für Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum. Bei diesem Fahrzeugtyp wird von einer regelmäßigen Nutzungsdauer von 25 Jahren ausgegangen. Eine Ersatzbeschaffung der bestehenden alten Fahrzeuggeneration scheidet aus, da der taktische Einsatzwert eines MLF höher ist und durch ein TSF-W alleine nicht kompensiert werden kann. Durch eine gleichzeitige Beschaffung für Rieden und Volkesfeld sollen zwei baugleiche Fahrzeuge im Ausrückebereich II stationiert werden, deren Zusatzbeladung nach den Bereichen Brandschutz und Technischer Hilfe aufgeteilt werden soll. Dies hat den Vorteil, dass eine mehrfache Vorhaltung von Ausrüstungsgegenständen vermieden wird und somit Anschaffungs- und Folgekosten reduziert oder gar vermieden werden können. Für beide Fahrzeuge ist im Haushalt 2016 eine Investition in Höhe von 355.000 Euro etatisiert (davon als Verpflichtungsermächtigung 2017 ein Betrag in Höhe von 205.000 Euro). Die Anschaffung eines MLF wird vom Land Rheinland-Pfalz mit einem Festbetrag in Höhe von 50.000 Euro pro Fahrzeug gefördert.
Im Verlauf der weiteren Sitzung votierte der Rat -ebenfalls einstimmig- für die Jahresabschlüsse 2014 sowie die Wirtschaftspläne 2016 des Wasser- und Abwasserwerkes. In diesem Zusammenhang wies VG-Bürgermeister Jörg Lempertz darauf hin, dass die Gebühren hierfür im kommenden Jahr stabil bleiben.
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