Allgemeine Berichte | 14.09.2015

Unterhaltsames Sommerferienprogramm des Kinderhort „Kunterbunt“

Spannung, Spiel und Kreativität

Die Kinder beim Überlebenstraining im Wald.

Mendig. Auch in diesem Jahr erlebten die Kinder vom Kinderhort „Kunterbunt“ ein abwechslungsreiches Ferienprogramm, bei dem der Spaß an vorderster Stelle stand. Gemütlich wurden die Ferien mit einer Cocktailbar eingeläutet. Bei selbstgemixten Fruchtsäften konnten die Kinder die lange herbeigesehnten Ferien endlich starten. Ein erster Ausflug führte nach Koblenz ins Schifffahrtsmuseum „Romanticum“.

Dort nahmen die Kinder an einer interaktiven Schifffahrt über den Rhein teil und konnten sich selbst am Singen des Loreleyliedes versuchen. An zwei Vormittagen wurde den Kindern die Möglichkeit gegeben, Erfahrungen mit dem Thema „Erste-Hilfe“ zu sammeln. Gemeinsam mit Frau Mühlenbruch vom Deutschen Roten Kreuz wurden das Absetzen eines Notrufs und die stabile Seitenlage geübt. Den Kindern wurde das nötige Selbstvertrauen mit auf den Weg gegeben, in Notsituationen nicht wegzuschauen, sondern selbst aktiv zu werden.

Völker und Epochen kennen gelernt

Bei einem Kleinprojekt konnten die Kinder in die Rolle verschiedener Völker und Epochen schlüpfen. In Kleingruppen wurde an drei Tagen das Leben der Römer, Indianer, Ritter und Wikinger erforscht. Beim Workshop „Überleben - Abenteuer in der Natur“ im Naturfreundehaus Maria Laach ging es für die Kinder spannend zu. Sie stellten sich der Aufgabe, Wasser und Nahrung im Wald zu finden und aus gesammelten Stöcken eine Hütte zu bauen. Sportlich ging es dann auch beim horteigenen Turnier zu. Die Kinder konnten beim Kickern, im Tischtennis und beim „Handbillard“ ihre Kräfte messen. Am Ende des Tages war jeder ein strahlender Gewinner. Ein weiteres Highlight stellte der Besuch im Römerbergwerk Meurin dar. Die Kinder erfuhren viel Wissenswertes über das Leben als Römer und konnten sich selbst an der Steinsäge und der Mühlmaschine ausprobieren. Zum Abschluss durfte jedes Kind aus einem großen Tuffsteinblock ein Stück heraus meißeln und es als Andenken mit nach Hause nehmen.

Eigene Spiele hergestellt

Auch die Kreativität kam in den diesjährigen Sommerferien nicht zu kurz. Mit der Nähmaschine stellten die Hortkinder ihre eigenen „Sorgenfresser“ her, die umgehend mit kleinen Zettelchen gefüttert wurden. Die Herstellung eigener Filzarmbänder erfreute sich großer Beliebtheit. Fleißig und mit viel Kreativität wurden viele Armbänder gefilzt. Ideenreichtum bewiesen die Kinder vom Kinderhort „Kunterbunt“ bei der Herstellung der eigenen Hortspiele. So entstanden an diesem Tag ein Mikado, eine Geobrett, ein Entchen-Angelspiel und viele weitere Spiele, die von den Kindern rege genutzt werden. Den Abschluss der Ferien bildete die Wanderung zum Entenweiher. Hier hatten die Kinder die Möglichkeit, ausgelassen Fußball zu spielen, Insekten zu erforschen oder einfach nur den Spielplatz zu nutzen.

Die Kinder beim Überlebenstraining im Wald.
Das Römerbergwerk Meurin in Kretz wurde besucht.

Das Römerbergwerk Meurin in Kretz wurde besucht.

Die Kinder beim Überlebenstraining im Wald.

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