Allgemeine Berichte | 05.10.2015

Sozialer Arbeitskreis der Pfarrei St. Cyriakus feierte sein traditionelles Oktoberfest

Überraschungsgast verblüffte mit pfiffigen Zaubertricks

Maria Lempertz (li.) mit ihren fleißigen Helferinnen, die jedes Jahr für das leibliche Wohl der Gäste sorgen. -SF-

Mendig. Zum Traditionellen „kleinen Oktoberfest“ hieß die Leiterin des sozialen Arbeitskreises der Pfarrei St. Cyriakus, Maria Lempertz zahlreiche Seniorinnen im Pfarrheim der Gemeinde herzlich willkommen. Außerdem konnte Maria Lempertz diesmal neben ihrem Ehemann Heinz Lempertz und Kaplan Peter Zillgen, der vor drei Monaten zum Priester geweiht wurde und nunmehr Pastor Ralf Birkenheier bei der Bewältigung des täglich anfallenden Arbeitspensums zur Seite steht, als „Überraschungsgast“ den katholischen, so genannten „Laienmissionar“ Harald Düppe begrüßen.

Heinz Lempertz und der ursprünglich aus dem Saarland stammende Harald Düppe begegneten einander zum ersten Mal 1955 als Priesteramtskandidaten im Hermann-Joseph-Kolleg in Rheinbach. Der ehemalige Klosterschüler der Pallotiner wechselte später zum Jesuitenorden und entschloss sich dann -ebenso wie sein Freund Heinz Lempertz, zu heiraten. Inzwischen arbeitet Harald Düppe in einem kleinen Ort in Bolivien mit analphabetisierten Menschen, die noch nie in ihrem Leben eine Schule besucht haben. Im Verlauf des Nachmittags berichtete der Missionar, dass er außerdem in einer Kranken- und Sozialstation „verbrühte“ Kinder betreut, die sich beim Spielen mit Gas zum Teil Verbrennungen dritten Grades zugezogen haben. Viele Kinder seien jedoch von ihren eigenen Eltern wegen kleiner Verfehlungen mit heißem Wasser oder sogar heißem Öl übergossen worden, sodass sie nur aufgrund einer Hauttransplantation überlebten.

„Da die transplantierte Haut nicht mitwächst, müssen die Kinder während ihres Wachstums immer wieder operiert werden, sodass so mancher kleiner Körper wie ein ’Flickenteppich‘ aussieht“, so Harald Düppe, der neben vielen weiteren Studien auch die Kunst der Zauberei von der Pike auf gelernt hat.

Mit einigen ebenso verblüffenden wie pfiffigen Zauberkunststücken begeisterte das charmante Allround-Talent auch die Seniorinnen, die ihm bei dem einen oder anderen Trick „assistieren“ durften.

Bevor der Überraschungsgast sich den Anwesenden jedoch vorstellte, las Heinz Lempertz eine Geschichte vor, die Magdalena Gaspar während einer Jahrgangsfahrt im August 1998 mit ihrem vor 12 Jahren verstorbenen Ehemann Florian erlebte. Die 91-jährige Autorin wird übrigens auch beim nächsten Mendiger Mundartabend am 31. Oktober in der Laacher See-Halle mit einer ihrer vielen amüsanten Geschichten vertreten sein.

Außerdem stellte Maria Lempertz die fleißigen Helferinnen vor, die schon seit vielen Jahren mit selber gebackenem Kuchen, Schnittchen und frisch gebrühtem Kaffee für das leibliche Wohl der Anwesenden sorgten. Dazu zählen: Agnes Müller, Agnes Adler, Annegret Kranz, Inge Stallknecht, Christel Friedrich, Margot Weiler („Königin“), Maritta Steffens und selbstverständlich -wie immer- auch Maria Lempertz.

Wie in jedem Jahr trugen die Seniorinnen auch diesmal wieder mit bekannten Volksliedern zu einem geselligen und vor allem gelungenen Nachmittag bei.

Heinz Lempertz (re.) und Harald Düppe begegneten einander zum ersten Mal 1955 als Priesteramtskandidaten im Hermann-Joseph-Kolleg.

Heinz Lempertz (re.) und Harald Düppe begegneten einander zum ersten Mal 1955 als Priesteramtskandidaten im Hermann-Joseph-Kolleg.

Maria Lempertz (li.) mit ihren fleißigen Helferinnen, die jedes Jahr für das leibliche Wohl der Gäste sorgen. Fotos: -SF-

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