Anwohnerversammlung in Mendig verlief harmonisch
Verwaltung und Bürger im Dialog
Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel informierte über den geplanten Ausbau eines Teilstücks der Fallerstraße
Mendig. Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel begrüßte angesichts des bevorstehenden Ausbaus eines Teilstücks der Fallerstraße im oberen Stadtteil am vorvergangenen Montag außer den Beigeordneten der Stadt, Thomas Schneider und Bibiana Koch-Mittler, auch mehrere Stadtratsmitglieder sowie Uwe Steuper von der Bauabteilung der VG-Verwaltung, Michael Brück vom Ingenieur-Büro Brück-Saxler in Mayen und vom Straßenausbau der Fallerstraße betroffene Anwohner, um vor allem letztere über die Einzelheiten der geplanten Baumaßnahme ausführlich zu informieren.
Die Stadt Mendig hat seit 2009 die wiederkehrenden Beiträge zum Ausbau von Stadtstraßen eingeführt. Anhand eines Straßenausbauprogramms soll in diesem Jahr ein Teilstück der Fallerstraße zwischen der Spitzgasse und der sich anschließenden Oberstraße im Vollausbau erneuert werden. Dabei werden der vorhandene Asphalt und das Gehwegpflaster inklusive Frostschutz ausgebaut. Im Rahmen dieser Bauarbeiten werden vom Eigenbetrieb der Verbandsgemeinde Mendig auch die Wasserleitung und die Hausanschlüsse erneuert. Weiter wird in diesem Abschnitt die Straßenbeleuchtung mit LED-Leuchten bestückt und im Bereich der St.-Genovefa-Kirche beabsichtigt man, Altstadtleuchten zu installieren.
Der neue Abschnitt der Fallerstraße wird sowohl im Gehwegbereich als auch in der Fahrbahn mit Betonsteinpflastern in verschiedenen Farben hergestellt.
Die erforderlichen Tiefbauarbeiten wurden öffentlich ausgeschrieben. Die Firma Schmitt aus Ulmen, die derzeit auch die angrenzende Hauptstraße ausbaut, hat das günstigste Angebot abgegeben. Die Bauzeit wird voraussichtlich drei Monate betragen. Entgegen der bisherigen Planung, die Baumaßnahme erst in den Sommerferien zu beginnen, wurde mit den Anwohnern außerdem vereinbart, mit den Bauarbeiten in der Fallerstraße direkt im Anschluss an die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes der Hauptstraße Mitte Mai zu beginnen. Michael Brück wies darauf hin, dass die Anlieger ihre Grundstücke - bis auf eine Ausnahme - befahren können. „Da beim Setzen der Rinne das Material erst austrocknen muss, kann das in diesem Bereich liegende Grundstück für kurze Zeit nicht befahren werden“, so Brück, der ferner bekannt gab, dass die Straße aus verkehrssicherheitstechnischen Gründen am Wochenende provisorisch so hergestellt wird, dass sie begeh- bzw. befahrbar ist.
Außerdem einigten die Anwesenden sich darauf, dass insbesondere die beiden von der geplanten Maßnahme betroffenen Gewerbetreibenden sich mit Uwe Steuper von der Bauabteilung zwecks Absprache eines Zeitfensters in Verbindung setzten werden. Das gleiche Angebot ging selbstverständlich auch an alle weiteren Anlieger für den Fall, dass diese noch Fragen haben.
Die Baumaßnahme wird nach Aussage des Ingenieur-Büros Brück-Sattler in Teilbereichen sukzessive in Angriff genommen.
