Allgemeine Berichte | 24.10.2015

Fortbildung der betreuenden Grundschule Mendig zu ADHS

Was tun mit stark auffälligen Kindern?

Betreuerinnen entschieden sich für eine Fortbildung um mit dieser Situation besser umzugehen.Privat

Mendig. Das immer häufiger auftretende Phänomen der Erkrankung von Kindern am Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gewinnt auch innerhalb der betreuenden Grundschule Mendig eine ständig wachsende Bedeutung. Deswegen hatten sich die Betreuerinnen entschieden, hierzu einen ganzen Tag fortzubilden. Als Referentin konnte Marlies Ockenfeld gewonnen werden. Frau Ockenfeld arbeitete von 1989 bis 2011 als Lehrerin an der Grundschule in Mendig. Seit 2011 ist sie im Ruhestand, aber der Ansicht, dass dies kein Grund sei, die Hände in den Schoß zu legen.

Darum nahm sie an einer Fortbildung zum Thema ADHS an der Universität Köln bei Professor Dr. Manfred Döpfner, Experte für Psychotherapie des Kindes-und Jugendalters teil und gibt ihr Wissen seither an interessierte Pädagogen und Schulen weiter. Merkmale dieser Krankheit wurden zunächst in einem theoretischen Teil erarbeitet. Probleme die bei Kindern auftreten können und deren Ursachen wurden durch die Referentin eindrucksvoll geschildert. Anhand von Beispielen wurden Handlungsanleitungen für die praktische Arbeit aufgezeigt, die helfen können Kinder mit ADHS besser zu verstehen und einen methodisch anderen Umgang mit ihnen anzusetzen. Den Kindern eine Orientierung zu geben, damit sie sich genauso angenommen fühlen und eine Chance haben sich weiterzuentwickeln stand hierbei im konkreten Fokus.

Dies gelte allerdings nicht nur für Kinder die bereits an ADHS erkrankt seien, sondern auch für Kinder die Auffälligkeiten in ihrem Verhalten zeigten und Probleme hätten sich an Regeln zu halten. Hier zeigte Frau Ockenfeld wie in konkreten Alltagssituationen Verhaltensprobleme des Kindes durch natürliche Konsequenzen aufgelöst werden können, um eine bessere Atmosphäre und ein besseres Miteinander innerhalb des Gruppenverbundes dauerhaft zu ermöglichen.

Betreuerinnen entschieden sich für eine Fortbildung um mit dieser Situation besser umzugehen.Foto: Privat

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