Politik | 28.03.2013

Freiwillige Feuerwehr beschäftigte den Verbandsgemeinderat Mendig

Wehr erhält neues Löschfahrzeug

Auftrag wurde einstimmig vergeben - Ratsmitglieder beschlossen Neubau des Feuerwehrhauses Bell

Im Rahmen der Sitzung des vorberatenden Feuerwehrausschusses erfolgte auch eine Vorstellung des HLF 20/16 der Firma Rosenbauer. FRE

Mendig. Nachdem im Ausschreibungsverfahren „HLF 20/16 für die Freiwillige Feuerwehr Mendig“ am 21. Dezember die Bekanntmachung der Ausschreibung im Amtsblatt der EU veröffentlicht worden war, erfolgte am 19. Dezember die Eröffnung der eingegangenen Angebote.

Das Ergebnis der Auswertung der gültigen Angebote wurde von der mit der Ausschreibung beauftragten Kommunalagentur NRW zusammengefasst. Die endgültige Bewertung und Entscheidung über die Vergabe oblag jedoch der Verbandsgemeinde Mendig, vertreten durch den Verbandsgemeinderat. Im Rahmen der Sitzung des vorberatenden Feuerwehrausschusses am 4. März erfolgte auch eine Vorstellung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF 20/16) der Firma Rosenbauer auf einem Daimler-Fahrgestell. Die Lieferzeiten betragen laut Angebot für das Fahrgestell etwa vier Monate ab Auftragserteilung und für Aufbau und Beladung ab Anlieferung nochmals rund zwölf Monate. Beide Anbieter sind jedoch bemüht, eine kürzere Lieferzeit umzusetzen.

Der Feuerwehrausschuss empfahl dem Verbandsgemeinderat, den Auftrag an den wirtschaftlich günstigsten Anbieter zu vergeben: Daimler AG, Niederlassung Koblenz (Fahrgestell), und Firma Rosenbauer Deutschland GmbH, VZ Luckenwalde (Aufbau und Beladung). Der Verbandsgemeinderat folgte dieser Empfehlung und beschloss einstimmig eine entsprechende Auftragserteilung.

Nach § 90 Abs. 2 GemO ist dem Verbandsgemeinderat ein Bericht über die Beteiligung an Unternehmen in einer Rechtsform des privaten Rechts vorzulegen, an denen die Verbandsgemeinde mit mindestens fünf Prozent beteiligt ist. Die Berichte werden jährlich fortgeschrieben und dem VG-Rat vorgelegt. So lag auch der Beteiligungsbericht der KOMM-AKTIV GmbH den Ratsmitgliedern für das Jahr 2011 sowie der Lagebericht für dieses Geschäftsjahr vor und wurde zur Kenntnis genommen.

Ebenfalls einstimmig beschloss der Rat, für den Neubau des Feuerwehrhauses in Bell die Firma M. W. Bau, Bell, mit der Ausführung der Erd-, Maurer- und Betonarbeiten zu beauftragen. Die Bruttoauftragssumme beträgt 100.523,56 Euro. Außerdem bevollmächtigte der VG-Rat den Bürgermeister, die Zimmer- und Dachdeckerarbeiten nach erfolgter Ausschreibung jeweils an den Bieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot zu vergeben.

Vor etwa 50 Jahren wurde von der damaligen Reginarisbrunnen AG neben der Landesstraße 120 die aus Bronze gefertigte Statue einer nackten jungen Frau aufgestellt, die kniend nach vorne gebeugt aus der hohlen Hand trinkt.

Diese Figur, die allgemein „Die Trinkende“ genannt wurde, entwickelte sich in den nächsten Jahren zu einem Symbol des Unternehmens und zu einem Wahrzeichen der Region um Mendig und Thür. Sie wurde im Januar 2012 von Unbekannten gestohlen. Die Verbandsgemeinde hat darauf die Initiative ergriffen, dieses Wahrzeichen der Region wieder zu beschaffen und entsprechende Spenden akquiriert, die dies ermöglichen.

Die Beträge sind bei der Verbandsgemeindekasse eingezahlt worden, sodass die Finanzierung der Maßnahme gesichert ist.

Der Verbandsgemeinderat folgte in seiner Sitzung am 18. März nachfolgendem Beschlussvorschlag: „Der Verbandsgemeinderat erteilt der Firma Kai Pelikan Metall-Guss GmbH aus Bendorf-Mülhofen den Auftrag zum Guss einer naturgetreuen Nachbildung der Figur ‚Die Trinkende‘ aus Bronze und zur Aufstellung der Figur an der L 120 gegenüber der Einfahrt zur Reginarisbrunnen zum Angebotspreis von 9.460,50 Euro. Er stimmt weiterhin der außerplanmäßigen Ausgabe zu.“

Zum Abschluss seiner Sitzung folgte der Verbandsgemeinderat mit Stimmenmehrheit dem Beschlussvorschlag: „Der Verbandsgemeinderat beschließt, den Bau einer Tourist-Info in Maria Laach durchzuführen. Zum ordnungsgemäßen Betrieb der Einrichtung soll die Verwaltung die entsprechenden Betriebs-, Organisations- und Personalplanungen vornehmen. Weiterhin wird die Verwaltung beauftragt, die notwendigen Vertragswerke, wie der Erbbaupachtvertrag oder die Kooperationsvereinbarung vorzubereiten und begrüßt, dass durch die Verbandsgemeinde Brohltal das Bauantragsverfahren und die Durchführung sowie von der Verbandsgemeinde Pellenz das Förderverfahren durchgeführt wird.“

Im Rahmen der Sitzung des vorberatenden Feuerwehrausschusses erfolgte auch eine Vorstellung des HLF 20/16 der Firma Rosenbauer. Foto: FRE

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