Blaulicht | 05.01.2026, 08:10 Uhr

Die Wehr rückte mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften an

04.01.: Feuer-Drama in der Eifel: Feuerwehr rettet Katze aus brennender Wohnung

Foto: Feuerwehr Düren
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Düren. Die Feuerwehr Düren wurde am Sonntag, den 4. Januar, um 15:50 Uhr durch die Leitstelle des Kreises Düren zu einem Zimmerbrand im ersten Obergeschoss eines Wohnhauses in der Nideggener Straße alarmiert. Nach ersten Informationen sollten sich noch Personen im Gebäude aufhalten, weshalb neben umfangreichen Kräften der Feuerwehr auch der Rettungsdienst verständigt wurde.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde ein Brand auf einem außen liegenden Balkon festgestellt, der auf einen angrenzenden Raum überzugreifen drohte. Daraufhin wurde die Drehleiter in Stellung gebracht und ein Löschangriff von außen vorgenommen. Parallel dazu ging ein Trupp unter Atemschutz über den verrauchten Treppenraum zur Brandwohnung vor, um eine mögliche Menschenrettung und die Brandbekämpfung durchzuführen.

Zur Begrenzung der Rauchausbreitung wurde ein Rauchschutzvorhang eingesetzt und eine maschinelle Belüftung des Treppenraums eingeleitet. Die eingeleiteten Löschmaßnahmen zeigten schnell Wirkung. Bei der anschließenden Kontrolle der Wohnung konnten keine Personen angetroffen werden.

Mehrere Bewohner wurden durch Einsatzkräfte aus dem Gebäude begleitet und zur medizinischen Sichtung an den Rettungsdienst übergeben. Insgesamt wurden sechs Personen durch den Rettungsdienst sowie einen Notarzt untersucht. Es wurden keine Verletzungen festgestellt, sodass kein Transport in ein Krankenhaus erforderlich war. Eine zunächst vermisste Katze konnte durch die Feuerwehr gerettet und dem Eigentümer übergeben werden.

Nach Abschluss der Löscharbeiten führte die Feuerwehr umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durch. Während des Einsatzes war die Nideggener Straße durch die Polizei vollständig gesperrt.

Die Feuerwehr Düren war mit rund 75 Einsatzkräften im Einsatz. Beteiligt waren die Hauptwache, der Löschzug Mitte, die Löschgruppen Birkesdorf, Niederau, Lendersdorf und Berzbuir, die Führungsunterstützung sowie ein Rettungswagen und ein Notarzt. Der Einsatz dauerte etwa anderthalb Stunden. BA

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