Blaulicht | 04.04.2026, 11:58 Uhr

Tuningfans stürmen den Nürburgring: Ein Rückblick auf das Spektakel

04.04.: Vom Rausch der Motoren: Tausende Tuning-Enthusiasten am Nürburgring

Symbolbild.
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Koblenz. Auch in diesem Jahr versammelten sich wie erwartet zehntausende Anhänger der Tuningszene aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland rund um den Nürburgring.

Schon am Vorabend und in der Nacht zum Karfreitag war ein verstärkter Anreiseverkehr zu beobachten. Um die örtliche Verkehrslage zu entlasten, stellte die Nürburgring 1927 GmbH nahezu alle Parkplätze, einschließlich des Fahrerlagers, zur Verfügung. Bereits am frühen Nachmittag waren fast alle Parkplätze ausgelastet.

Dank der ständigen Präsenz und des konsequenten Eingreifens der polizeilichen Einsatzkräfte und des Ordnungsamtes konnten die Not- und Rettungswege freigehalten werden.

Dennoch ließen sich Staubildungen rund um den Nürburgring nicht vollständig verhindern, insbesondere auf den Hauptzufahrtrouten B 412 und B 258. Eine durchgehend erhöhte Verkehrsbelastung in der Stadt Adenau, wie in den Vorjahren, wurde jedoch nicht festgestellt.

Die im Vorfeld von der PD Mayen angekündigten engmaschigen Kontrollmaßnahmen zeigten Wirkung. Angesichts der hohen Anzahl an angereisten Besuchern des Nürburgrings kann eine zufriedenstellende Bilanz gezogen werden. Insgesamt wurden knapp 400 Fahrzeuge überprüft, und es mussten 12 Strafverfahren eingeleitet werden, unter anderem wegen der Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr unter dem Einfluss berauschender Mittel oder aufgrund des Fahrverhaltens. In einem Fall kam es zu einem Verkehrsunfall unter Alkoholeinwirkung, bei dem niemand verletzt wurde.

Von den knapp 200 registrierten Ordnungswidrigkeiten entfiel ein Großteil auf das Erlöschen der Betriebserlaubnis aufgrund bauartrechtlicher Verstöße. In fast 40 Fällen musste die Weiterfahrt untersagt werden. Das vorab mit der Kreisverwaltung Ahrweiler, den Verbandsgemeinden Adenau und Vordereifel sowie der Nürburgring GmbH abgestimmte Maßnahmenkonzept erwies sich als effektiv und führte zu einer Reduzierung der anlassbezogenen Störungen. An dem Einsatz waren etwa 160 Polizeikräfte beteiligt, darunter auch Angehörige anderer Polizeipräsidien in Rheinland-Pfalz. BA

Symbolbild. Foto: ROB

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