Blaulicht | 06.08.2025, 09:49 Uhr

Zusammenhang mit Dreifachmord vom April?

06.08.: Schock-Fund bei Weitefeld - Neue Leiche erschüttert Westerwald

Foto: WinklerTV
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Weitefeld. Am Dienstagnachmittag, 6. August 2025, informierte die Polizei Betzdorf gegen 16.30 Uhr über den Fund einer bislang unbekannten Leiche außerhalb der Ortslage Weitefeld. Die Identität der Person ist derzeit noch unklar. Aufgrund möglicher Verbindungen zu dem Dreifachmord vom 6. April 2025 in Weitefeld arbeiten Staatsanwaltschaft und Polizei intensiv an der schnellen Identifizierung und Klärung der Todesumstände. Aus ermittlungstaktischen Gründen werden aktuell keine Details zum Fundort, Geschlecht oder zu weiteren Umständen bekanntgegeben. Die Öffentlichkeit soll bei neuen Erkenntnissen umgehend informiert werden.

Der Dreifachmord hatte sich am frühen Sonntagmorgen, dem 6. April 2025, in einem Einfamilienhaus in Weitefeld, Landkreis Altenkirchen, ereignet. Drei Menschen – ein 47-jähriger Mann, seine 44-jährige Ehefrau und der gemeinsame 16-jährige Sohn – wurden dort Opfer eines vorsätzlichen Tötungsdelikts.

Gegen 3.45 Uhr alarmierte die damals noch lebende Frau den Notruf. Als die Polizei am Tatort eintraf, fanden die Beamten nur noch die drei Leichen vor, die sich gemeinsam in einem Raum befanden. Nach den bisherigen Ermittlungen wurden sowohl Schusswaffen als auch Stichwaffen eingesetzt. Die Obduktionen der Opfer sind angeordnet, jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen.

Am Tatort wurde zudem eine flüchtende Person beobachtet, die als Täter in Betracht kommt. Die genauen Hintergründe und das Motiv der Tat sind weiterhin unbekannt. Entgegen erster Vermutungen gibt es bislang keine belastbaren Hinweise auf einen unmittelbaren innerfamiliären Hintergrund.

Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf einen 61-jährigen Mann aus einem Nachbarort, gegen den die Staatsanwaltschaft aufgrund der forensischen Spurenlage am Tatort einen Haftbefehl wegen dringenden Tatverdachts des dreifachen Mordes erwirkt hat. Die Fahndung nach dem Verdächtigen läuft weiterhin mit höchster Priorität.

BA

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