Blaulicht | 08.09.2026, 09:20 Uhr

Unbekannte Täter greifen Hochspannungsleitung

07.09.: Sabotage am Kraftwerk Weisweiler – Einsatzkräfte finden Bekennerschreiben

Symbolbild.
207

Weisweiler. Sabotage an einer Hochspannungsleitung nahe dem Kraftwerk Weisweiler hat zu intensiven Ermittlungen der Polizei Köln geführt, nachdem am Montagnachmittag, dem 7. September, mehrere Abschussvorrichtungen entdeckt wurden. In der Nähe einer dieser Vorrichtungen fanden die Einsatzkräfte ein weiteres Bekennerschreiben, dessen Inhalt aus taktischen Gründen nicht öffentlich gemacht wird.

Um die Suche nach Beweisen, Spuren und dem mutmaßlichen Täter zu intensivieren, wurde Unterstützung durch die Bereitschaftspolizei angefordert. Zudem stehen Entschärfer des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen bereit, um im Falle weiterer Funde von Abschussvorrichtungen zu agieren. Die Bundespolizei Aachen leistet ebenfalls Unterstützung, indem sie eine Drohne mit Wärmebildkamera einsetzt.

Am Montagabend, gegen 21 Uhr, wurden während der Durchsuchungen am Kraftwerk Blitze und Knallgeräusche beobachtet. Ob diese Ereignisse Schäden verursacht haben, ist bislang unklar, da der betroffene Bereich aufgrund der hereinbrechenden Dunkelheit und der dichten Vegetation nicht weiter untersucht werden konnte. Die Durchsuchungen wurden in den frühen Morgenstunden des folgenden Tages fortgesetzt.

Aufgrund der laufenden polizeilichen Maßnahmen bleibt die Auf- und Abfahrt der Anschlussstelle Weisweiler an der Bundesautobahn 4 gesperrt, während die Autobahn selbst befahrbar bleibt.

Zeugen, die Hinweise zu den Vorfällen oder verdächtige Personen und Fahrzeuge in der Nähe des Kraftwerks beobachtet haben, sind aufgefordert, sich telefonisch unter der Nummer „110“ bei der Polizei zu melden. Zusätzlich ist ein Hinweisportal unter dem Link https://nrw.hinweisportal.de/ eingerichtet worden.

Symbolbild. Foto: ROB

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