Blaulicht | 18.05.2026, 08:02 Uhr

Die Ermittlungen zur Absturzursache wurden unmittelbar aufgenommen.

16.05.: Zwei Tote nach Flugzeugabsturz: Trümmer treffen Wohngebiet

16.05.: Zwei Tote nach Flugzeugabsturz: Trümmer treffen Wohngebiet
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Rheinland-Pfalz/Limburgerhof/Frankenthal. Am Samstag, dem 16.05.2026, kam es gegen 11:30 Uhr in der Max-Planck-Straße in Limburgerhof zu einem schweren Flugunfall. Nach derzeitigen Erkenntnissen stürzte ein Kleinflugzeug auf ein Grundstück am nordwestlichen Ortsrand ab. Durch die Wucht des Aufpralls verteilten sich zahlreiche Trümmerteile über einen größeren Bereich und beschädigten mehrere Gebäude. Die Absturzstelle wurde weiträumig abgesperrt.

Bei dem verunglückten Flugzeug handelte es sich nach bisherigen Ermittlungen um ein Propellerflugzeug der Marke North American Aviation, Modell T-28 Trojan. Zeugen berichteten, dass während des Überfluges über Limburgerhof ein lauter Knall beziehungsweise ein Explosionsgeräusch zu hören gewesen sei, bevor das Flugzeug abstürzte. Die beiden männlichen Insassen kamen bei dem Absturz ums Leben. Nach aktuellem Ermittlungsstand handelt es sich dabei um einen 60-jährigen Mann aus dem Landkreis Ebersberg sowie einen 66-jährigen Mann aus dem Landkreis Starnberg. Das Flugzeug war am Vormittag in Aachen gestartet und befand sich auf dem Weg nach Oberpfaffenhofen in Bayern.

Verletzte Anwohner gab es nach bisherigem Stand nicht. Eine 66-jährige Frau verletzte sich jedoch leicht, nachdem sie infolge des Geschehens gestürzt war. Von dem Flugzeugwrack geht laut Polizei keine Gefahr aus.

Die Polizei war mit zahlreichen Kräften im Einsatz. Neben der Kriminalpolizei Ludwigshafen und der Staatsanwaltschaft Frankenthal waren auch Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung vor Ort. Die Ermittlungen zur Absturzursache wurden unmittelbar aufgenommen. Zur Dokumentation der Absturzstelle kamen unter anderem ein Polizeihubschrauber sowie eine Drohne zum Einsatz. Das Flugzeugwrack und die Leichname der Verstorbenen wurden sichergestellt. Seit Sonntagmorgen dauern die umfangreichen Spurensicherungs- und Dokumentationsmaßnahmen an. Dabei werden verbliebene Trümmerteile schrittweise abtransportiert und untersucht. Konkrete Ergebnisse der Ermittlungen werden erfahrungsgemäß erst in mehreren Monaten erwartet.

Für betroffene Anwohner wurde im Albert-Schweitzer-Haus in der Albert-Schweitzer-Straße 7a eine Anlaufstelle eingerichtet. Einzelne Straßen im Bereich der Absturzstelle blieben weiterhin gesperrt.

Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung. Personen, die das Flugzeug vor oder nach dem Knall beobachtet oder gefilmt haben, sowie Geschädigte mit Sachschäden durch herabstürzende Trümmerteile, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Ludwigshafen zu melden.

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