34-Jährige wies alle Vorwürfe von sich
16.09.: Betrunkener Fahrer flüchtet nach Unfall in Sankt Augustin
Sankt Augustin. Am Mittwochnachmittag, dem 16. September 2026, ging bei der Polizei eine Meldung über ein verdächtiges Fahrzeug an der Pleistalstraße/Viehtrift in Sankt Augustin ein. Ein Zeuge beobachtete den Fahrer eines Toyota Kleinwagens, der offensichtlich betrunken war und losfahren wollte. Kurze Zeit später meldete sich der Zeuge erneut und berichtete, dass der betrunkene Fahrer tatsächlich losgefahren sei und im Straßengraben gelandet sei. Der Fahrer sei aus dem Fahrzeug ausgestiegen und zu Fuß in Richtung Golfplatz geflüchtet.
Während einige Polizeibeamte sich um den verunfallten Toyota kümmerten, suchten andere Streifenwagen nach dem flüchtigen Fahrer. Im beschädigten Fahrzeug entdeckten die Beamten leere Alkoholflaschen, Kleidungsstücke sowie Dokumente, die auf einen 34-jährigen Mann aus Königswinter hinwiesen. Der Toyota wurde abgeschleppt, doch die Suche nach dem Fahrer blieb zunächst erfolglos.
Gegen 20.00 Uhr machte eine Zeugin im Waldstück am Viehtrift eine Entdeckung: Der gesuchte Unfallfahrer aus Königswinter wurde hilflos vorgefunden. Der Rettungsdienst untersuchte ihn und stellte fest, dass er keine ernsthaften Verletzungen erlitten hatte. Die Polizei konfrontierte den Mann mit dem Verdacht des Fahrens unter Alkoholeinfluss, der Unfallflucht und des Fahrens ohne Führerschein.
Der 34-Jährige wies alle Vorwürfe von sich und verweigerte die Zusammenarbeit. Trotz seines Widerstands wurde ihm im Krankenhaus Siegburg von einem Arzt eine Blutprobe entnommen. Dabei bedrohte und beleidigte er das Krankenhauspersonal sowie die Polizisten. Nachdem er sich schließlich beruhigte, durfte er nach Hause gehen. Neben den Verkehrsstraftaten wird ihm nun auch Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zur Last gelegt.
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Symbolbild. Foto: fottoo - stock.adobe.com