Blaulicht | 22.01.2026

Der 29-Jährige hat seine sehbehinderte Lebensgefährtin (30) mit zehn Messerstichen getötet

21.01.: Bonn: Messer-Mörder zu lebenslanger Haft verurteilt

Symbolbild. Foto: Adobe Stock / Brian Jackson

Bonn/Troisdorf. Nach dem tödlichen Angriff auf seine Lebensgefährtin in Troisdorf ist ein 29-jähriger Mann zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Wie der WDR berichtet, wertete das Bonner Schwurgericht bei der gestrigen Verhandlung die Tat als heimtückischen Mord. Der Angeklagte hatte gestanden, auf die nahezu erblindete 30-Jährige im Mai mit einem Fleischermesser zehnmal eingestochen zu haben.

Nach Angaben des WDR brachen die Eltern des Opfers, die als Nebenkläger am Prozess beteiligt waren, bei der Urteilsverkündung im Gerichtssaal in Tränen aus. Zahlreiche Freunde und Bekannte der Getöteten hatten den Prozess verfolgt und reagierten mit sichtbarer Erleichterung auf das Urteil. Der Angeklagte selbst zeigte sich äußerlich gefasst.

Das Gericht folgte laut WDR dem Plädoyer der Bonner Staatsanwaltschaft und sah den Mann als voll schuldfähig an. Die Richter betonten, der Angeklagte habe sich bewusst für den Angriff entschieden. Die Verteidigung hatte auf Totschlag in einem minderschweren Fall und eine Haftstrafe von sechseinhalb Jahren plädiert. Der Verurteilte will nun prüfen lassen, ob er Revision gegen das Urteil einlegt. rob

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