Blaulicht | 22.09.2026, 10:50 Uhr

Betrüger forderten 60.000 Euro

21.09.: Aufmerksame Bankmitarbeiter verhindern Betrug an Senioren in Sankt Augustin

Symbolbild.

Ankt Augustin. Am Montag, dem 21. September, verhinderten aufmerksame Bankmitarbeiter in Sankt Augustin zwei Betrugsversuche, die sich gegen ältere Menschen richteten. Der erste Vorfall ereignete sich gegen 17:00 Uhr, als ein 88-jähriger Mann einen Anruf von einem ihm unbekannten Mann erhielt, der behauptete, der Sohn des Seniors habe einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine Frau gestorben sei. Der Sohn befinde sich deshalb in Untersuchungshaft, und es müsse eine Kaution von 60.000 Euro hinterlegt werden.

Der ältere Herr erklärte sich bereit, das Geld zu besorgen, und machte sich auf den Weg zu seiner Hausbank. Währenddessen blieb er über sein Mobiltelefon mit dem Anrufer in Verbindung. Den Bankangestellten in der Filiale in Sankt Augustin-Hangelar fiel die ungewöhnlich hohe Geldsumme und das fortwährende Telefonat des Seniors auf, woraufhin sie den Betrugsversuch erkannten und die Auszahlung verweigerten.

Der Senior kehrte daraufhin nach Hause zurück. Ein Bankmitarbeiter verständigte die Polizei, und als die Beamten an der Wohnanschrift des 88-Jährigen eintrafen, war dieser noch immer mit dem Unbekannten am Telefon, doch das Gespräch wurde von dem Betrüger abrupt beendet.

Ein weiterer Betrugsversuch fand am selben Tag gegen 15:15 Uhr statt. Eine 80-jährige Frau aus Sankt Augustin erschien bei ihrer Hausbank, um Bargeld abzuheben. Auch hier schöpften die aufmerksamen Bankmitarbeiter Verdacht und kontaktierten den Sohn der Seniorin, der den Betrugsverdacht bestätigte. Dadurch wurde ein finanzieller Schaden abgewendet.

Die Polizei rät dringend dazu, Angehörige und Bekannte über solche Betrugsmaschen zu informieren und zu warnen. Es wird darauf hingewiesen, dass in Deutschland keine Kautionen von Polizei oder Justiz erhoben werden. Zudem sollten keine persönlichen Informationen oder Vermögensverhältnisse am Telefon preisgegeben und niemals Geld, Bankkarten oder Schmuck an unbekannte Personen übergeben werden. Zur eigenen Sicherheit wird empfohlen, mit der Hausbank Höchstbeträge für Auszahlungen und Überweisungen zu vereinbaren.

Symbolbild. Foto: lettas - stock.adobe.com

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Sankt Augustin. Am Montag, dem 21. September, ereignete sich in Sankt Augustin-Menden ein Verkehrsunfall, bei dem ein Rennradfahrer verletzt wurde. Gegen 17:40 Uhr war eine 71-jährige Autofahrerin auf der Bahnhofstraße unterwegs, mit der Absicht, aus Richtung Lichtweg kommend nach links in die Martin-Luther-Straße abzubiegen. Dabei übersah sie nach ersten Erkenntnissen den entgegenkommenden Radfahrer.

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Troisdorf. Ein 83-jähriger Mann aus Troisdorf überwies insgesamt 12.000 Euro an eine unbekannte Frau, die er über WhatsApp kennengelernt hatte. Die Polizei hat den Fall als möglichen Betrug eingestuft und Ermittlungen eingeleitet. Eine Frau hatte sich am Montag bei der Polizei gemeldet und ihre Besorgnis über einen Bekannten geäußert. Mehrere Personen aus dem Umfeld des Seniors vermuteten, dass er das Opfer einer Betrügerin geworden sei.

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Sankt Augustin. Am Mittwochnachmittag, dem 16. September 2026, ging bei der Polizei eine Meldung über ein verdächtiges Fahrzeug an der Pleistalstraße/Viehtrift in Sankt Augustin ein. Ein Zeuge beobachtete den Fahrer eines Toyota Kleinwagens, der offensichtlich betrunken war und losfahren wollte. Kurze Zeit später meldete sich der Zeuge erneut und berichtete, dass der betrunkene Fahrer tatsächlich losgefahren sei und im Straßengraben gelandet sei.

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