"Call-Center-Betrüger im Visier: Polizei Koblenz gibt Präventionstipps
23.04.: Betrugswelle trifft Koblenz: Polizei warnt vor falschen Beamten
Koblenz. In den letzten Tagen wurden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Koblenz erneut zahlreiche Anrufe im Zusammenhang mit sogenannten Call-Center-Betrügereien registriert. Die Kriminellen nutzen dabei unterschiedliche Methoden, wobei häufig die sogenannte Einbruchsvariante oder ähnliche Schocknachrichten zum Einsatz kommen. Diese zielen darauf ab, die Opfer zur Zahlung von Geld oder zur Übergabe von Wertgegenständen zu bewegen. Besonders im rechtsrheinischen Gebiet treten derzeit vermehrt Anrufe von Personen auf, die sich als falsche Polizeibeamte ausgeben und die erwähnte Einbruchlegende verwenden.
Um sich vor solchen Betrugsmaschen zu schützen, empfiehlt die Polizei dringend bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Dazu gehört, das Gespräch sofort zu beenden und die örtliche Polizeidienststelle zu kontaktieren. Fremden Personen sollte die Haustür nicht geöffnet und keine Namen von Familienangehörigen preisgegeben werden. Auch die Übergabe von Geld oder Wertsachen an Unbekannte ist zu vermeiden. Darüber hinaus ist es ratsam, eine Vertrauensperson hinzuzuziehen, selbst wenn der Anrufer dies ausdrücklich untersagt. Keine Auskünfte zu finanziellen oder vermögensrelevanten Themen sollten am Telefon erteilt werden.
Es wird an die Bevölkerung appelliert, Angehörige und Bekannte über die aktuelle Serie von Betrugsanrufen zu informieren und zu warnen.
BA
