Blaulicht | 24.04.2026, 15:29 Uhr

Drogen, Waffen und größere Mengen Bargeld: Friseursalon im Fokus einer Razzia

23.04.: Friseursalon als Drogenumschlagplatz: Polizei schlägt in Köln-Vingst zu

Symbolbild.
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Köln.Nach intensiven Ermittlungen, die sich über mehrere Wochen erstreckten, führte die Polizei am Donnerstag, dem 23. April, eine Razzia in einem Friseursalon sowie in Wohnräumen im Kölner Stadtteil Vingst durch. Im Zuge dieser Aktion wurden Drogen und Waffen beschlagnahmt. Der Verdacht richtet sich insbesondere gegen einen 32-jährigen Geschäftsinhaber, der möglicherweise aus seinem Friseursalon heraus mit illegalen Substanzen gehandelt hat. Infolge der Entdeckungen veranlasste das Gewerbeamt der Stadt Köln die Schließung und Versiegelung des Salons.

Mit einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss ausgestattet, durchkämmten die Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei, unterstützt von zivilen und uniformierten Einsatztruppen sowie der Wache Kalk, die Räumlichkeiten. Dabei wurden etwa 90 Verkaufseinheiten Kokain, zahlreiche verkaufsfertige Päckchen Crack und ungefähr 100 Gramm Marihuana sichergestellt. Darüber hinaus fanden die Beamten eine Rolex-Armbanduhr im Wert von etwa 100.000 Euro, diverse Waffen, darunter eine Machete und Messer, sowie ein Mobiltelefon und über 20.000 Euro in bar.

Diese Razzia war Teil einer umfassenden Aktion zur Bekämpfung von Kriminalität und zur Überprüfung gewerberechtlicher Vorschriften in den Kölner Stadtteilen Kalk, am Neumarkt und im Friesenviertel. Vom Nachmittag bis in die Abendstunden kontrollierten Polizei, Zoll und die Stadt Köln verschiedene Geschäfte, Betriebe und Personen. Dabei kamen Verstöße gegen Aufenthalts-, Hygiene- und Jugendschutzvorschriften ans Licht. Die Kämmerei vollstreckte Forderungen in Höhe von über 95.000 Euro und versiegelte mehrere Spielautomaten.

BA

Symbolbild. Foto: VGV - stock.adobe.com

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