Verdacht auf Alleinrennen
23.06.: Raserei auf der B42: Polizei stoppt Motorradfahrer
Bonn. Am Dienstagabend, dem 23. Juni 2026, fiel einer Streifenwagenbesatzung der Polizeiwache Ramersdorf ein Motorradfahrer auf, der durch extreme Geschwindigkeitsüberschreitungen auf sich aufmerksam machte. Die Beamten stellten daraufhin den Führerschein des 35-jährigen Fahrers sicher.
Um 20.30 Uhr bemerkten die Polizisten den Kradfahrer, der die Auffahrt „Grüner Weg“ auf die Bundesstraße 42 in Richtung Bonn mit stark überhöhter Geschwindigkeit befuhr. Trotz der durchgezogenen Linien und der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, verlor die Streifenwagenbesatzung das Motorrad aufgrund dessen enormer Beschleunigung aus den Augen. Der Sichtkontakt konnte erst wieder auf der Zubringerspur zur Autobahn 562 hergestellt werden, wo der Fahrer erneut das Tempolimit deutlich überschritt.
Kurz vor der Ausfahrt „Rheinaue“ gelang es den Beamten, das Motorrad zu überholen und auf der Petra-Kelly-Allee eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein des uneinsichtigen Mannes vor Ort sichergestellt, und ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen steht ihm nun bevor.
Um solchen rücksichtslosen Fahrmanövern strafrechtlich wirksam zu begegnen, sind seit mehreren Jahren auch sogenannte „Alleinrennen“ strafbar. Diese liegen vor, wenn Fahrer grob verkehrswidrig handeln, um mit maximaler Geschwindigkeit die Grenzen ihres Fahrzeugs auszutesten. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall hat das Verkehrskommissariat 4 der Kölner Polizei übernommen.
BA
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