Blaulicht | 26.01.2026

Eskalation nach der Trennung

24.01.: Mit Messer und Schreckschusspistole bewaffnet: 18-Jähriger reißt Ex-Freundin zu Boden und tritt auf sie ein

Symbolbild. Foto:Nomad_Soul - stock.adobe.com

Euskirchen. In den frühen Morgenstunden des 24. Januar ereignete sich in Euskirchen ein Vorfall, bei dem eine 19-jährige Frau und ihre Bekannte in einem Schnellrestaurant in der Alfred-Nobel-Straße auf einen 18-jährigen Mann trafen. Der junge Mann, der früher der Lebensgefährte der 19-Jährigen war, folgte den Frauen nach deren Verlassen des Lokals bis zur Straße Pützbergring.

Dort riss er seine ehemalige Partnerin zu Boden und trat auf sie ein, während er versuchte, ihre Handtasche zu stehlen. Der Raubversuch scheiterte jedoch. Während der Tat war der Mann mit einem Messer und einer Schreckschusspistole bewaffnet. Ein Zeuge beobachtete den Vorfall und verständigte die Polizei. Glücklicherweise blieb die Frau unverletzt.

Als die Polizeibeamten eintrafen, versuchte der 18-Jährige, zu fliehen, indem er die Schreckschusspistole wegwarf und zu Fuß die Flucht ergriff. Der Hintergrund des Raubversuchs lag offenbar darin, dass der Mann die Handtasche als „Pfand“ nutzen wollte, um Geschenke, die er während der Beziehung gemacht hatte, zurückzuerhalten. Doch sowohl rechtlich als auch praktisch stellte sich dieses Vorhaben als erfolglos heraus.

Die Polizei konnte den Mann schließlich einholen und vorläufig festnehmen. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 0,92 Promille. Auf der Polizeiwache in Euskirchen wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Die Schreckschusspistole und das Messer wurden sichergestellt. Die Kriminalpolizei hat nun Ermittlungen wegen schweren Raubes und Verstößen gegen das Waffengesetz aufgenommen. BA

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