Der Seniorin wurde erzählt, ein bestimmtes Medikament aus der Schweiz könne ihren Sohn heilen
27.03.: Schockanruf: Sohn einer 84-Jährigen sei mit Atemnot ins Krankenhaus eingeliefert worden
Betzdorf-Gebhardshain. Am Freitagmittag, den 27. März 2026, wurde eine 84-jährige Frau aus Gebhardshain Opfer eines Betrugs.
Sie erhielt einen sogenannten Schockanruf, bei dem ihr mitgeteilt wurde, dass ihr Sohn mit akuter Atemnot ins Krankenhaus eingeliefert worden sei. Der Anrufer erklärte, dass ein Medikament aus der Schweiz verfügbar sei, welches ihren Sohn heilen könnte, jedoch müsse dieses bar bezahlt werden. Da die Frau kein Bargeld zur Verfügung hatte, wurde vereinbart, Goldschmuck zu übergeben. Noch am selben Nachmittag erschien ein Abholer bei der Frau, der verschiedene Schmuckstücke entgegennahm.
Die Frau beschrieb den Abholer als eine Person mit südländischem Erscheinungsbild, dunklen Augen, schwarzen Haaren und einer normalen Statur, etwa 170 cm groß. Der Mann trug zudem eine weiße FFP2-Maske, eine dunkle Hose und eine dunkelblaue Jacke.
Hinweise zu diesem Vorfall, insbesondere zu Personen oder Fahrzeugen, die zur Tatzeit in der genannten Gegend beobachtet wurden, nimmt die Kriminalinspektion Betzdorf unter der Telefonnummer 02741/926-0 oder per E-Mail an kibetzdorf@polizei.rlp.de entgegen.
BA
