Blaulicht | 28.08.2025, 12:33 Uhr

In vier Fällen konnte der Betrug rechtzeitig verhindert werden

27.08.: Achtung - Mehrere Betrugsversuche durch falsche Bankmitarbeiter

Symbolbild. Foto: tete_escape - Adobe Stock
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Euskirchen. Am Dienstag, den 27. August, ereigneten sich im Kreis Euskirchen mehrere Vorfälle, bei denen unbekannte Täter telefonisch vorgaben, Bankmitarbeiter zu sein, und anschließend persönlich bei den Geschädigten erschienen, um Bargeld oder vertrauliche Bankinformationen zu erlangen.

Fall 1: In Mechernich-Hostel, Gölerzstraße, erhielt eine Frau um 12:48 Uhr einen Anruf von einer Person, die behauptete, ein Bankangestellter zu sein. Diese forderte die Zahlung einer angeblichen Forderung von 4.000 Euro und verlangte ihre PIN. Ein Täter erschien kurz darauf an ihrem Wohnort. Die Frau reagierte misstrauisch, kündigte an, ihre Bank selbst zu kontaktieren, woraufhin der Täter das Haus verließ.

Fall 2: In Euskirchen, Erfurter Straße, erhielt ein 86-jähriger Mann um 14:03 Uhr einen Anruf von einem vermeintlichen Sparkassen-Mitarbeiter. Kurz darauf versuchte eine männliche Person an seiner Tür, Kontodaten zu erlangen. Der Senior erkannte den Betrugsversuch rechtzeitig, schloss die Tür und informierte die Polizei.

Fall 3: In Euskirchen, Olpener Straße, wurde eine 63-jährige Frau um 14:45 Uhr telefonisch aufgefordert, ihre PIN preiszugeben. Sie verweigerte die Herausgabe und verhinderte so einen Schaden.

Fall 4: In Euskirchen, Moselstraße, wurde ein 90-jähriger Mann um 15:55 Uhr von einem angeblichen Sparkassen-Mitarbeiter kontaktiert. Ein Täter erschien kurz darauf an seiner Haustür. Nachdem ihm Einlass gewährt wurde, entwendete er einen unteren vierstelligen Euro-Betrag und stieß den Senior beim Verlassen zur Seite.

Die Täter werden als männlich, zwischen 165 und 180 cm groß, mit südländischem oder europäischem Erscheinungsbild beschrieben. Sie trugen teils sportliche Kleidung (T-Shirt, Sporthose) oder Hemd und Jeans.

Die Polizei Euskirchen warnt dringend vor dieser Betrugsmasche, bei der Täter versuchen, unter Vorwänden Zugang zu Wohnungen oder sensible Daten zu erlangen, um an Bargeld und Wertgegenstände zu kommen.

Empfehlungen der Polizei:

- Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung.

- Seien Sie misstrauisch bei Anrufern, die sich als Bank- oder Behördenmitarbeiter ausgeben und nach Geld, PIN oder persönlichen Daten fragen.

- Geben Sie niemals sensible Daten am Telefon preis.

- Kontaktieren Sie im Zweifel die betreffende Institution über die offiziellen Telefonnummern.

- Informieren Sie sofort die Polizei über den Notruf 110 bei verdächtigen Beobachtungen oder wenn Sie Opfer eines Betrugs wurden.

Die Polizei bittet insbesondere Angehörige, ältere Familienmitglieder über diese Betrugsmasche aufzuklären und zu sensibilisieren.

BA

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