Blaulicht | 01.05.2026, 20:35 Uhr

Junger Mann war von seinen Großeltern zur Hilfe gerufen worden und hinderte Betrüger an der Flucht

29.04.: Betrugsversuch in Köln: Enkel stellt falsche Polizisten und übergibt sie der richtigen Polizei

Symbolbild. Foto: pixabay.com
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Köln. Ein 26 Jahre alter Mann hat am Mittwochabend (29. April) einen mutmaßlichen falschen Polizisten in Köln-Esch gestellt und der echten Polizei übergeben. Der Tatverdächtige und sein noch flüchtiger Komplize sollen kurz zuvor versucht haben, sich als angebliche Kripobeamte Zutritt zum Haus der Großeltern des 26-Jährigen in der Gartenstraße zu verschaffen.

Doch statt die vermeintlichen Polizisten ins Haus zu lassen, hatte die 75-Jährige besonnen reagiert, die Eingangstür wieder geschlossen und ihren Enkel angerufen. Dieser machte sich mit einem Bekannten sofort auf den Weg und sah noch, wie die beiden Verdächtigen in ein Taxi stiegen, um ohne Beute vom Tatort zu flüchten. Der Enkel öffnete die Tür des Taxis, zog einen der beiden mutmaßlichen Betrüger heraus und hielt ihn bis zum Eintreffen eines Streifenteams fest. Sein Komplize flüchtete zu Fuß in Richtung Escher See. Die Fahndung läuft.

Er ist zwischen 20 und 25 Jahre alt, etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß und hat blonde Haare. Zum Tatzeitpunkt trug er eine schwarze Kappe und komplett schwarze Kleidung, eine schwarze Weste mit dem weißen Aufdruck „Polizei“ und einen dunklen Rucksack.

Bereits am Mittwochvormittag hatten sich mehrmals falsche Polizisten telefonisch bei dem Rentnerpaar gemeldet und behauptet, in der Nachbarschaft sei ein Tresor aufgebrochen worden. Sie hatten den Eheleuten sogar einen falschen Wachmann vorbeigeschickt, der angeblich auf ihren Tresor aufpassen sollte. Diesen hatten die Senioren noch ins Haus gelassen, aber auch er war ohne Beute kurz darauf geflüchtet.

Der „Wachmann“ wird als etwa Mitte 40, in etwa 1,80 Meter groß und mit einer kräftigen trainierten Statur beschrieben. Er trug zur Tatzeit einen Dreitagebart, sehr kurze, schwarze Haare und komplett schwarze Kleidung.

Zeugen, die Hinweise zur Identität oder den Aufenthaltsorten der Flüchtigen geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei den Ermittlern des Kriminalkommissariats 25 zu melden. Pressemitteilung Polizei Köln

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