Blaulicht | 08.09.2026, 14:34 Uhr

Polizei fahndet nach zwei unbekannten Männern

30.08.: Schüsse auf Einfamilienhaus in Erftstadt-Köttingen

Symbolbild.

Erftstadt. In der Nacht zum 30. August kam es zu einem schweren Vorfall in Erftstadt-Köttingen, als zwei unbekannte Männer auf ein Einfamilienhaus schossen. Die Staatsanwaltschaft stuft diesen Vorfall als versuchtes Tötungsdelikt ein, woraufhin die Polizei Köln eine Mordkommission einberufen hat.

Gegen 4.45 Uhr wurden die Bewohner des Hauses durch Schüsse aufgeschreckt und verständigten unverzüglich die Polizei. Bei der Ankunft der Einsatzkräfte wurden mehrere Einschusslöcher entdeckt, und es konnten Patronenhülsen sichergestellt werden. Auch ein in der Nähe geparktes Auto sowie ein benachbartes Gebäude wurden von den Schüssen getroffen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.

Den ersten Ermittlungen zufolge ergriffen die Täter zu Fuß die Flucht in Richtung eines angrenzenden Feldes. Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen, die durch den Einsatz eines Polizeihubschraubers unterstützt wurden, gelang es nicht, die Verdächtigen aufzuspüren.

Zeugen berichteten, dass die beiden Männer etwa 1,85 Meter groß und schlank sind. Einer der Männer trug zur Tatzeit einen roten Kapuzenpullover, eine dunkle Hose und weiße Sneaker. Sein Begleiter soll einen weißen Kapuzenpullover, eine dunkle Hose und dunkle Schuhe getragen haben.

Die Polizei untersucht weiterhin die Hintergründe der Tat und prüft mögliche Zusammenhänge mit ähnlichen Vorfällen in Köln. Personen, die sachdienliche Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich mit den Ermittlern des Kriminalkommissariats 11 unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de in Verbindung zu setzen.

Symbolbild. Foto: pixabay.com

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Magazin "Rheinbacher Ausbildungsmesse"
Rheinbacher Ausbildungsmesse
Imageanzeige Dauerauftrag 09/2025
Empfohlene Artikel
Symbolbild
91

Bonn-Mehlem. Am vergangenen Freitag, dem 4. September 2026, kam es in Bonn-Mehlem zu einer Blockadeaktion, die derzeit vom Staatsschutz der Bonner Polizei untersucht wird. Gegen 14:10 Uhr betrat eine Gruppe von etwa 20 vermummten Personen die Drachenburgstraße und errichtete dort zwei Blockaden. Dabei spannten sie ein Stahlseil über die Fahrbahn und platzierten verschiedene Gegenstände auf der Straße.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Flut hat 2021 in weiten Teilen des Ahrtals erhebliche Schäden verursacht.
1913

Hochwasserschutz falle in die Zuständigkeit der Länder

Neue Rückhaltebecken im Ahrtal dürfen nicht durch den Aufbaufond finanziert werden

Kreis Ahrweiler. Mithilfe des Aufbaufonds wollte die Landrätin des Kreises Ahrweiler, Conelia Weigand (parteilos) den Bau neuer Rückhaltebecken im Ahrtal finanzieren. Dafür hatte sie sich gemeinsam mit zwei weiteren Landkreisen stark gemacht. Nun erhielt sie die Absage der Bundesregierung für ihr Vorhaben, wie SWR und Rhein-Zeitung berichten. Das Sondervermögen sei für den Wiederaufbau gedacht.

Weiterlesen

Landrätin Cornelia Weigand. Foto: privat
536

Verwunderung im Ahrtal über das Schreiben von Bundeskanzler Merz.

Rückhaltebecken-Finanzierung: Landrätin Weigand ist enttäuscht

Kreis Ahrweiler. Bundeskanzler Friedrich Merz hat schriftlich auf den gemeinsamen Brief der Landkreise Euskirchen, Vulkaneifel und Ahrweiler in Bezug auf die Finanzierung der Hochwasserrückhaltebecken aus dem Aufbauhilfefonds (siehe gemeinsame Pressemeldung vom 17. Juni 2026) geantwortet. Darin werden unterschiedliche Gründe angesprochen, warum aus Sicht des Bundes die seitens der Kreise vorgeschlagene Verwendung der Mittel nicht möglich sei.

Weiterlesen

Symbolbild.
2633

Staatsanwaltschaft lobt Belohnung in Höhe von 7.500 Euro aus

Kindesmissbrauch in Oberdürenbach: Fall wird Gegenstand von „Aktenzeichen XY“

Oberdürenbach. Am Nachmittag des 21. Juni 2025 hielt sich ein siebenjähriges Mädchen auf einer Geburtstagsfeier am Sportplatz in Oberdürenbach, in der Verbandsgemeinde Brohltal, auf. Während eines kurzen Moments, als das Kind die Feier verließ, begegnete es auf einem angrenzenden Feldweg einem bislang unbekannten Mann. Dieser forderte das Mädchen auf, ihm zu folgen, und führte es zu einem nahegelegenen Pferdeunterstand.

Weiterlesen