Messer, Axt, Schlagstock, Elektroschocker und Schreckschusspistolen – Polizei macht einen überraschenden Fund
31.01.: Drogen und Waffen: Unfallflucht lässt mutmaßliche Drogendealer auffliegen
Siegburg. In der Nacht zum 31. Januar ereignete sich auf dem Siegdamm in Siegburg ein Vorfall, bei dem ein dunkler BMW gegen einen Baum prallte. Ein aufmerksamer Zeuge informierte die Polizei darüber, dass die Insassen des Fahrzeugs offensichtlich versuchten, vom Unfallort zu fliehen.
Eine herbeigerufene Funkstreife traf am Ort des Geschehens auf drei Personen. Ein 38-jähriger Mann aus Hennef gestand, der Fahrer des BMW gewesen zu sein. Ein Drogentest bestätigte, dass er unter dem Einfluss von Drogen stand, was den Verdacht erhärtete, dass er das Fahrzeug unter Drogeneinfluss geführt hatte.
Bei einer anschließenden Durchsuchung, die vor der Entnahme einer Blutprobe stattfand, fanden die Beamten ein Messer in seiner Tasche. Dies führte dazu, dass das Fahrzeug einer genaueren Inspektion unterzogen wurde. Im Fußraum stießen die Polizisten auf einen Rucksack, der offenbar dem Hennefer gehörte. Dieser enthielt eine Axt, einen nicht zugelassenen Elektroschocker, Drogen sowie Utensilien zum Drogenverkauf.
Die Polizei nahm den 38-Jährigen vorläufig fest und beschlagnahmte die Drogen, Waffen und das Fahrzeug als Beweismittel, da der Verdacht auf Drogenhandel bestand. Nach der Entnahme der Blutprobe, die den Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss bestätigen sollte, wurde der Mann mangels Haftgründen freigelassen. Die Ermittlungen in diesem Fall sind noch nicht abgeschlossen.
Auch ein 37-jähriger Begleiter des Fahrers geriet in das Visier der Beamten. Bei seiner Durchsuchung kamen ein Schlagstock, ein Messer und zwei Schreckschusspistolen zum Vorschein. Da er keine Erlaubnis zum Führen von Schusswaffen besaß, wurden diese sichergestellt. Gegen den 37-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. BA
