Wälder schützen
600 Bäume für den Westerwald: Aufforstungsaktion in Freilingen und Wölferlingen
aus Oberroßbach
Freilingen/Wölferlingen. Das große Ziel rückt immer näher: Mit seinem Aufforstungsprojekt „Wir forsten auf – 100.000 Bäume für den Westerwald“ steht der Verein Wäller Helfen e. V. kurz vor einem besonderen Meilenstein. Am Samstag, 24. Oktober, fanden gleich an zwei Standorten in den Ortsgemeinden Freilingen und Wölferlingen Pflanzaktionen statt. Insgesamt wurden 600 junge Buchen gepflanzt, die künftig einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der heimischen Wälder leisten sollen.
Unterstützt wurden die Pflanzaktionen von den jeweiligen Ortsbürgermeistern, engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie den zuständigen Förstern. Gemeinsam wurde angepackt, um die heimischen Waldflächen wieder aufzuforsten und einen nachhaltigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in der Region zu leisten.
„Wir sind unglaublich dankbar für die großartige Unterstützung, die wir bei unseren Pflanzaktionen immer wieder erfahren. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen bereit sind, ihre Freizeit einzusetzen, um gemeinsam etwas Bleibendes für unsere Heimat zu schaffen“, erklärt Björn Flick, Gründer und Vorsitzender von Wäller Helfen e. V.
Besonders erfreulich war bei der aktuellen Pflanzaktion die Beteiligung unterschiedlicher Generationen. Der jüngste Teilnehmer war gerade einmal zwei Jahre alt.
„Wenn bereits die Kleinsten gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern Bäume pflanzen, zeigt das, was unser Projekt ausmacht. Wir bringen Menschen zusammen, schaffen ein Bewusstsein für unsere Umwelt und übernehmen gemeinsam Verantwortung für kommende Generationen. Genau dieses generationsübergreifende Engagement macht uns besonders stolz“, betont Flick.
Mit dem Projekt „Wir forsten auf“ verfolgt Wäller Helfen das Ziel, insgesamt 100.000 neue Bäume in der Region zu pflanzen. Die Aufforstungsmaßnahmen erstrecken sich über den Westerwaldkreis sowie die Landkreise Altenkirchen und Neuwied.
Dabei geht es dem Verein nicht ausschließlich um die Anzahl der gepflanzten Bäume. Vielmehr soll das Projekt Menschen, Kommunen, Unternehmen und ehrenamtlich Engagierte miteinander verbinden und langfristig für den Schutz der heimischen Natur sensibilisieren.
Zahlreiche Pflanzaktionen, die Unterstützung regionaler Unternehmen und Förderpartner sowie das Engagement vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer haben dazu beigetragen, dass aus einer ambitionierten Idee ein umfangreiches regionales Gemeinschaftsprojekt geworden ist.
„100.000 Bäume pflanzt man nicht alleine. Hinter jedem einzelnen Baum stehen Menschen, die sich engagieren, Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas bewegen möchten. Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, welche Kraft im Ehrenamt und im regionalen Zusammenhalt steckt“, so Flick.
Der Höhepunkt des Aufforstungsprojektes ist bereits fest eingeplant: Am
28. November 2026
soll in der Ortsgemeinde Alpenrod der 100.000. Baum gepflanzt werden.
Zu diesem besonderen Anlass möchte Wäller Helfen gemeinsam mit zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, Unterstützern, Kooperationspartnern und langjährigen Wegbegleitern den erfolgreichen Abschluss dieses ambitionierten Etappenziels feiern.
Für den Verein ist dieser Tag weit mehr als eine symbolische Pflanzaktion. Er steht für jahrelanges Engagement, gelebte Nachhaltigkeit und die enge Verbundenheit mit der Heimatregion.
„Wir freuen uns schon heute darauf, am 28. November gemeinsam mit den vielen Menschen, die uns auf diesem Weg begleitet haben, den 100.000. Baum in die Erde zu setzen. Das wird ein ganz besonderer Moment für unseren Verein und hoffentlich auch ein starkes Zeichen für unsere gesamte Region“, sagt Flick.
Der Verein bedankt sich ausdrücklich bei den Ortsgemeinden Freilingen und Wölferlingen, den Ortsbürgermeistern, den zuständigen Förstern sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die die aktuellen Pflanzaktionen unterstützt haben.
Ganz im Sinne des Vereinsmottos „Gemeinsam statt einsam“ zeigt das Projekt, wie aus ehrenamtlichem Engagement, regionaler Zusammenarbeit und einer gemeinsamen Vision etwas Nachhaltiges für kommende Generationen entstehen kann.
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Pflanzstelle Wölferlingen Foto: Björn Flick