Allgemeine Berichte | 28.05.2026, 11:30 Uhr

ADFC Kreisverband Westerwald begrüßt geplanten Radwegebau zwischen Rothenbach, Brandscheid und Kaden

Symbolbild.

Region. ADFC Kreisverband Westerwald begrüßt geplanten Radwegebau zwischen Rothenbach, Brandscheid und Kaden

Wichtiger Lückenschluss für den Alltagsradverkehr im nördlichen Westerwald – Überregionale Verbindung von VG Wirges bis Bad Marienberg und Rennerod rückt näher

Der ADFC Kreisverband Westerwald begrüßt ausdrücklich das Projekt der Gemeinde Rothenbach für den Ausbau eines ca. 3 km langen Rad- und Wirtschaftsweges zwischen Rothenbach, Brandscheid und Kaden.

Die Planung wird von der Kreisverwaltung Montabaur, dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) und der Verbandsgemeinde Westerburg unterstützt und soll mit Mitteln aus dem nationalen GAP-Strategieplan gefördert werden.

Der neue Radweg schließt eine eklatante Lücke im ländlichen Radwegenetz und schafft eine sichere, attraktive Verbindung zwischen mehreren Verbandsgemeinden des Westerwaldes.

Er verbindet die Räume Wirges, Selters, Wallmerod, Westerburg, Hachenburg, Bad Marienberg und Rennerod deutlich besser miteinander und stärkt damit sowohl den Alltagsradverkehr als auch den touristischen Radverkehr im gesamten nördlichen Westerwald.

Besonders hervorzuheben ist die Funktion als wichtige Querverbindung: Der Weg verknüpft die Wäller Seenplatte, das Sieg-, Wied-, Nister- und Elbbachtal sowie die Region um Lahn und Elbbach.

Er bindet zudem direkt an den bestehenden Radwanderweg Westerburg–Wallmerod an und ermöglicht so nahtlose Touren durch die gesamte Region.

Ein zentraler Sicherheitsgewinn liegt in der Umgehung der vielbefahrenen Kreisstraße K78 zwischen Kaden und Rothenbach.

Für Radfahrende, insbesondere für Familien, Schülerinnen und Schüler sowie Pendler, war diese Strecke bisher eine Zumutung. Der neue, vollständig befestigte und entwässerte Weg führt abseits des motorisierten Durchgangsverkehrs und schafft eine sichere, wetterunabhängige Alternative.

Besondere Bedeutung besteht in den Planungen im Bereich Langenhahn / Hahner Stock: Dort gibt es keine annähernd vergleichbar gute und sichere Querungsmöglichkeit der B255.

Der geplante Radweg schließt hier eine kritische Lücke im überörtlichen Netz. Die beteiligten Ortsgemeinden Rothenbach, Brandscheid und Kaden sind teilweise strukturschwach.

Umso erfreulicher ist es, dass bereits umfangreiche Reservierungen für öffentliche Fördermittel vorliegen. Der Förderantrag sieht Gesamtkosten von rund 913.500 Euro vor, von denen bis zu 43 % über das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau gefördert werden sollen.

Der Rest kann hoffentlich durch weitere Förderungen und Eigenmittel der Gemeinden aufgebracht werden.

Gerade in finanzschwachen ländlichen Kommunen sind solche Förderprojekte unverzichtbar, um die Mobilitätswende voranzubringen und die Lebensqualität vor Ort zu steigern.

Der Ausbau entspricht dem Stand der Technik und berücksichtigt sowohl Alltags- als auch touristische Belange.

Der ADFC Kreisverband Westerwald hofft auf eine positive Bewertung der weiteren Anträge und auf eine zügige Umsetzung in den Jahren 2026/2027.

Mit diesem Projekt wird der Westerwald einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einem durchgängigen, sicheren und attraktiven Radwegenetz machen – zum Nutzen der Einheimischen und der Gäste unserer Region.

Der ADFC Kreisverband Westerwald wird sich weiterhin aktiv für den Lückenschluss im Radwegenetz und für mehr Sicherheit im Alltagsradverkehr einsetzen.

Pressemitteilung ADFC Kreisverband Westerwald

Symbolbild. Foto: pixabay.com

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