Für die Bergung der Fahrzeuge war eine Vollsperrung erforderlich
Ausweichmanöver führt zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW
Heiligenroth. Am Montag, den 17.03.2025 gegen 15:35 Uhr ereignete sich auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Frankfurt, kurz hinter der Tank- und Rastanlage Heiligenroth, etwa in Höhe Autobahnkilometer 90,500, ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw.
Bei hohem Verkehrsaufkommen muss der Fahrer eines Mercedes auf dem linken Fahrstreifen verkehrsbedingt abbremsen. Der Fahrer eines VW muss auf etwa gleicher Höhe vom mittleren auf den linken Fahrstreifen ausweichen, da die vorausfahrenden Verkehrsteilnehmer ebenfalls verkehrsbedingt stark abbremsen. Beim Ausweichmanöver des VW nach links kommt es zur Kollision mit dem Mercedes auf dem linken Fahrstreifen. Durch die Kollision der Fahrzeugfront des VW mit dem Fahrzeugheck des Mercedes wird der Mercedes zunächst gegen die Mittelschutzplanke gedrückt. Im weiteren Verlauf dreht sich der Mercedes im Uhrzeigersinn und kommt schließlich entgegen der Fahrtrichtung auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Beide Fahrzeugführer werden mit leichten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die beteiligten Fahrzeuge werden erheblich beschädigt und müssen nicht mehr fahrbereit abgeschleppt werden. Für die Bergung der Fahrzeuge und die Reinigung der Fahrbahn ist eine Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Frankfurt für etwa eine halbe Stunde erforderlich. Insbesondere für den auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Schwerverkehr bildete sich ein Rückstau von bis zu 12 Kilometern. Im Einsatz waren zwei Funkstreifen der Polizeiautobahnstation Montabaur, 25 Kräfte der Feuerwehren Heiligenroth und Montabaur sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzt.
BA
