Allgemeine Berichte | 21.04.2026

Dienstag (28. April) ist Gedenktag für Unfälle am Arbeitsplatz: „Workers‘ Memorial Day“

Betriebe im Westerwaldkreis sollen den „Wo lauern Gefahren?“-Check machen

Sicherheit am Arbeitsplatz soll auf den Prüfstand gestellt werden.

Region. Ein Zeichen für mehr Arbeitsschutz setzen: Egal, ob auf der Baustelle, am Fließband oder im Büro. Am kommenden Dienstag (f.d. Red.: 28. April) sollen die Beschäftigten im Westerwaldkreis um 12 Uhr mittags eine Gedenkminute für alle einlegen, die im Job einen Unfall hatten oder krank geworden sind.

Dazu hat die Industriegewerkschaft BAU Koblenz-Bad Kreuznach aufgerufen. Anlass ist der internationale Gedenktag für mehr Arbeitsschutz – der „Workers‘ Memorial Day“.

Die IG BAU Koblenz-Bad Kreuznach appelliert an die Beschäftigten im Westerwaldkreis,einen „Wo lauern Gefahren?“-Check im Betrieb zu machen: „Es ist wichtig, über die Risiken am eigenen Arbeitsplatz zu sprechen. Denn jeder Unfall ist einer zu viel. Die Arbeitssicherheit ist keine lästige Pflicht, sondern ein Muss. Daran darf der Chef keinenCent sparen“, sagt Dirk Wiechert.

Der Vorsitzende der IG BAU Koblenz-Bad Kreuznach macht dabei deutlich, dass es um die ganze Palette der Risiken im Job gehe: „Um den Sturz von der Leiter und das Ausrutschen mit der Motorsäge genauso wie ums Sanieren von Asbest-Gebäuden.

Aberauch um Psycho-Druck – vom hohen Arbeitstempo bis zu Stressfaktoren mit Burnout im Büro“, so Dirk Wiechert. Im Arbeits- und Gesundheitsschutz sei Eigenverantwortung gefragt. Passend dazu steht der Workers‘ Memorial Day nach Angaben der IG BAU in diesem Jahr unter dem Motto: „Sag ‚Stopp!‘, wenn es gefährlich ist.

Pressemitteilung Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

Sicherheit am Arbeitsplatz soll auf den Prüfstand gestellt werden. Foto: Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

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