Blaulicht | 16.05.2023, 14:01 Uhr

Allein in einem der insgesamt 14 Verfahren wird momentan ein ergaunerter Schaden von 2,4 Millionen Euro vermutet

Betrug mit Corona-Testzentren: Durchsuchungen in Bonn, Euskirchen und Rhein-Sieg-Kreis

Symbolbild.  Foto: pixabay.com
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Euskirchen/Bonn/Rhein-Sieg-Kreis. Am Dienstag, den 16. Mai, hat die Kölner Polizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Köln 44 Wohnungen und Büros in elf verschiedenen Städten im Zusammenhang mit Betrugsfällen bei Corona-Bürgertests durchsucht.

Die Untersuchungen konzentrieren sich auf 22 Personen, die beschuldigt werden, nicht ausgeführte Bürgerschnelltests bei der Kassenärztlichen Vereinigung eingereicht zu haben. Die beschuldigten Männer und Frauen im Alter von 24 bis 57 Jahren sollen nach derzeitigen Erkenntnissen auf diese Weise mehrere Millionen Euro erlangt haben. In einem einzelnen der insgesamt 14 Verfahren wird momentan ein Schaden von 2,4 Millionen Euro vermutet. Die jeweiligen Verfahren werden unabhängig voneinander durchgeführt.

Im Rahmen der Durchsuchungen in Köln, Bonn, der Umgebung von Neuss und Euskirchen sowie im Rhein-Erft-Kreis, dem Rheinisch-Bergischen-Kreis und dem Rhein-Sieg-Kreis sicherten die Polizeibeamten Dokumente und Datenträger. Zudem beschlagnahmten die Ermittler Vermögenswerte, darunter Luxusuhren und Bargeld im fünfstelligen Bereich. Die Ermittlungen dauern laut Polizei an.

BA

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