Allgemeine Berichte | 23.04.2026, 14:15 Uhr

Zeichen für kulturelle Vielfalt und kreative Jugendförderung

Bonn: Neue legale Graffitiwand an der Beethovenhalle eröffnet

Legal gesprüht werden darf ab sofort in einem gekennzeichneten Bereich links neben der Zufahrt für Anlieferer an der Wachsbleiche. Unter welchen Bedingungen gesprayt werden darf, ist vor Ort erklärt.
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Bonn. Mit der neuen Wand entsteht ein Ort, an dem die Stadt Bonn, die Bonn Conference Center Management GmbH (BonnCC) und der Bonner Verein Arts for Love Kreativität sichtbar machen und ihrer Entfaltung Raum geben. „Die legalen Graffiti-Wände sind dringend notwendig, damit die jungen und erwachsenen Künstlerinnen und Künstler ihrer großflächigen Kunst überhaupt legal nachgehen können“, betont Eugen Schramm, Vorsitzender des Vereins Art four Love. „Wer legale Flächen anbietet, zeigt Wertschätzung für diese Kunstform und fördert verantwortungsbewussten Umgang mit dem Stadtraum.“

Die legale Wand ist Teil des Projektes „Klangfarbe“, das bereits im vergangenen Sommer am Anlieferbereich der Beethovenhalle umgesetzt wurde und sich inhaltlich mit dem Thema Musik auseinandersetzt. Die Beethovenhalle wird damit nicht nur ein Ort des Hörens, sondern auch des Sehens und ein lebendiges Symbol für kreative Freiheit.

Legal gesprüht werden darf ab sofort in einem gekennzeichneten Bereich links neben der Zufahrt für Anlieferer an der Wachsbleiche. Die Sprayer*innen werden gebeten auf Fahrzeuge sowie Passant*innen Rücksicht zu nehmen und die Infrastruktur der Halle, wie Tore und Terminals, sowie die angrenzenden Mauern und Wände nicht zu bemalen. Außerdem dürfen die bestehenden Murals des Projektes „Klangfarbe“ auf den angrenzenden Wänden nicht übersprüht oder übermalt werden.

Legale Graffitiflächen in Bonn

In Bonn existieren zusammen mit der Wand an der Beethovenhalle nun fünf legale Graffitiflächen: im Reuterpark am Haus der Jugend, drei kleinere Wände im Park Medinghoven, in der Rheinaue sowie eine rund 300 Quadratmeter große Wand am Brassertufer unterhalb des Ameron Bonn Hotel Königshof. Richtung Spätsommer/Herbst 2027 soll eine weitere Wand im Reuterpark hinzukommen.

Darüber hinaus gibt es mehrere Projektwände, die temporär für abgrenzbare Vorhaben, zum Beispiel Workshops der kulturellen Bildung, genutzt werden können. Hierzu zählen unter anderem die rückwärtige Fassade des Frauenmuseums in der Altstadt, Flächen auf dem Betriebsgelände der Müllverwertungsanlage am Dickobskreuz sowie Unterführungen der Deutschen Bahn.

Weitere Informationen zu den legalen Graffitiflächen in Bonn finden sich unter www.bonn.de/streetart.

Pressemitteilung Stadt Bonn

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Legal gesprüht werden darf ab sofort in einem gekennzeichneten Bereich links neben der Zufahrt für Anlieferer an der Wachsbleiche. Unter welchen Bedingungen gesprayt werden darf, ist vor Ort erklärt. Foto: Sascha Engst/Bundesstadt Bonn

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