Blaulicht | 28.03.2025

Polizei bittet weiterhin um Zeugenhinweise

Brandserie in Hennef: 30-Jähriger in Untersuchungshaft

Symbolbild. Foto: ROB

Hennef. In der Nacht von Montag (24. März) auf Dienstag (25. März) ereigneten sich im Stadtgebiet von Hennef mehrere Brandstiftungen und Sachbeschädigungen. Neben den Bränden mehrerer Fahrzeuge und Müllcontainer wurde auch in einem Abstellraum im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses an der Mittelstraße Feuer gelegt. Die Feuerwehr löschte alle Brände.

Bereits in der Brandnacht setzte die Polizei einen 30-jährigen Hennefer nach Hinweisen fest. Die ersten Ermittlungen ergaben jedoch keinen hinreichenden Tatverdacht, sodass die Polizei den Mann wieder freiließ.

Am 25. März trafen Polizisten den 30-Jährigen gegen 23.20 Uhr erneut im Bereich der Mittelstraße an und kontrollierten ihn. Dabei stellte sich heraus, dass der E-Scooter, mit dem er unterwegs war, mutmaßlich gestohlen war. Zudem führte der Mann einbruchstypisches Werkzeug mit sich. Die Polizei nahm ihn vorläufig fest und brachte ihn zur Polizeiwache.

In der anschließenden Vernehmung durch Ermittler einer eingerichteten Ermittlungsgruppe gestand der Mann, den Müllcontainer auf dem Gelände eines Lebensmitteldiscounters an der Obere Siegstraße in Brand gesetzt zu haben. Das Feuer wurde in der Nacht zu Dienstag um 0.45 Uhr gemeldet und von der Feuerwehr gelöscht. Der Rollcontainer wurde vollständig zerstört. Zudem gab der Mann zu, den Rahmen eines Ausstellungskastens am Rathaus der Stadt Hennef beschädigt zu haben.

Eine Beteiligung an den anderen Bränden und Sachbeschädigungen, insgesamt 21 Vorfälle, bestreitet er bislang.

Am 27. März führten die Fahnder den 30-Jährigen wegen des Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung, Brandstiftung, Sachbeschädigung und Sachbeschädigung durch Feuer einem Haftrichter vor. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl.

Die Ermittlungen des Kriminalkommissariat 1 zur Brandnacht und den zurückliegenden Bränden in Hennef dauern an. Die Polizei bittet weiterhin um Zeugenhinweise zu den Taten. Hinweise unter Tel.: (0 22 41) 5 41-35 21. Pressemitteilung Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis

Symbolbild. Foto: ROB

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