Wahlerfolg bei Landtagswahl
CDU Westerwald: Klarer Auftrag mit Schwerpunkt Kommunen, Bildung und Bürokratieabbau
aus Hachenburg
Westerwald. Mit Rückenwind aus der Landtagswahl geht die CDU im Westerwald in die kommenden politischen Gespräche. In der ersten Sitzung des Kreisvorstands nach der Wahl machte Kreisvorsitzende Jenny Groß MdL deutlich: „Dieses Ergebnis ist ein klarer Auftrag der Wählerinnen und Wähler, unsere Inhalte jetzt auch konsequent umzusetzen.“
Die Christdemokraten führen ihren Wahlerfolg insbesondere auf die klare inhaltliche Ausrichtung im Wahlkampf sowie auf das Auftreten ihres Spitzenkandidaten Gordon Schnieder zurück. Dieser sei von vielen Bürgerinnen und Bürgern als glaubwürdig, bodenständig und lösungsorientiert wahrgenommen worden.
Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Dr. Stephan Krempel, gratulierte den direkt gewählten Abgeordneten aus dem Westerwald und verband dies mit klaren Erwartungen an die anstehenden Sondierungsgespräche auf Landesebene. „Jetzt entscheidet sich, ob wir unsere politischen Schwerpunkte auch tatsächlich durchsetzen können“, so Krempel.
Im Mittelpunkt stehen für die CDU vor allem eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen, der Abbau überbordender Bürokratie sowie verlässliche Rahmenbedingungen für die Wirtschaft.
Kritisch sieht die Partei zudem die Komplexität staatlicher Förderprogramme: „Der Fördermittel-Dschungel muss endlich gelichtet werden“, forderte Krempel.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bildungspolitik. Die CDU macht deutlich, dass grundlegende Sprachkenntnisse Voraussetzung für Bildungserfolg sind: Jedes Kind müsse beim Schuleintritt ausreichend Deutsch sprechen, um dem Unterricht folgen zu können.
Neben der politischen Ausrichtung stand auch der Dank an die eigene Basis im Mittelpunkt der Sitzung. Groß würdigte das Engagement der Mitglieder und Unterstützer im Wahlkampf: „Dieser Erfolg ist Teamarbeit.“
Gleichzeitig kündigte die CDU an, erfolgreiche Kampagnenformate weiter auszubauen und den Wahlkampf künftig noch zielgerichteter zu führen. Die Botschaft aus dem Kreisvorstand ist eindeutig: Der Wahlerfolg soll nicht nur Bestätigung sein – sondern Ausgangspunkt für konkrete politische Veränderungen.
