St. Martin in Bruchhausen
De hill’je Zinte Mäetes
Bruchhausen. Nach dem im letzten Jahr, wie vielerorts, der Martinszug coronabedingt ausfallen musste, begann man dieses Jahr im Ortgemeinderat rechtzeitig mit der Beratung über die Möglichkeiten gemäß der CoBeLVO (Corona Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz). In Kooperation der ortsansässigen Vereine (Blasorchester Bruchhausen, Kinder und Jugendinitiative Bruchhausen e.V., JGV Bruchhausen, Reitverein Bruchhausen e.V.) und mit der Unterstützung des Bauhofs der VG und Mitgliedern der FFW Bruchhausen entstand ein wunderbares Programm zum St. Martinsumzug.
Ab 17.30 Uhr sammelten sich bereits die ersten Teilnehmer des Martinszuges. Trotz der einsetzenden Kälte wurden die Abstandsgebote eingehalten und man tauschte sich auf Entfernung aus. St. Martin und sein Pferd ritten sich derweil warm. Als dann die FFW den Zug gesichert hatte und das Blasorchester vollzählig war, konnte der Zug beginnen. Mit Fackeln (FFW), Laternen (u.a. Marien Kita Bruchhausen) und vielen anderen Gästen bewegt sich der Tross, angeführt von St. Martin auf seinem Pferd durch den Ort, vorbei an vielen mit Laternen geschmückten Häusern in der Grabenstraße, am Marienberg, der Wald- und Kirchstraße und nicht zuletzt in der Orsberger Straße. Auf dem Weg dorthin wurde der Gesang der Kinder und einiger Erwachsener wunderbar begleitet vom Blasorchester Bruchhausen.
Am Ziel Beuelsrast sicherte die FFW die Straßen und ermöglichte so St. Martin die Weckmänner an alle anwesenden Kinder sicher zu verteilen. Die Kinderaugen strahlten, als sie den heiligen Mann sahen und nahmen ihm mit Freude die gereichten Weckmänner ab. Auch Mitglieder des Blasorchesters wurden gesehen, die ihren Hunger nach der harten Arbeit am Instrument mit einem süßen Weckmann stillten.
Währenddessen entzündeten die Mitarbeiter der VG das Martinsfeuer unter dem wachsamen Blick der FFW.
Die Junggesellen der JGV Bruchhausen 1624 e.V. reichten unterdessen heiße Getränke und heiße Würstchen im Brötchen, die mit großem Appetit gegessen wurden.
Man unterhielt sich, immer unter Beachtung des gebührenden Abstands und tauschte sich über die bevorstehende Adventszeit aus. Alle waren glücklich, dass KJIB und Provinzial die Weckmänner gesponsort hatten. So ging ein schöner Martinszug am Vorabend des Martinstages in Bruchhausen zu Ende.
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