Blaulicht | 03.10.2025

Zuvor Demonstration mit dem Thema „Der Genozid in Gaza“ in der Innenstadt

Demo in Bonn: Über 400 Teilnehmer protestieren gegen israelisches Abfangen der Gaza-Hilfsflotte

Symbolbild. Foto: pixabay.com

Bonn. Am Donnerstag (2. Oktober) fand in der Bonner Innenstadt eine Demonstration mit dem Thema „Protest gegen das völkerrechtswidrige Abfangen der Global Sumud Flotilla durch Israel und Forderung nach Schutz für deutsche Aktivist:innen“ statt. Nach einer Auftaktkundgebung am Kaiserplatz bewegte sich der Demonstrationsaufzug über den vorgesehenen Weg zu einer Abschlusskundgebung am Auswärtigen Amt. Dort endete die Versammlung gegen 21.50 Uhr.

An dem Aufzug nahmen in der Spitze rund 440 Personen teil, darunter auch Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmer einer zuvor in der Innenstadt mit dem Thema „Der Genozid in Gaza“ stattgefundenen Demonstration.

Die eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten fertigten im Zusammenhang mit dem Aufzug drei Strafanzeigen: Gegen eine derzeit noch unbekannte Versammlungsteilnehmerin und gegen einen 26-jährigen Versammlungsteilnehmer wurde wegen des Skandierens verbotener Parole jeweils eine Anzeige wegen des Verdachts der Volksverhetzung vorgelegt. Der 26-Jährige wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten mit richterlichem Beschluss bis zum Ende der Versammlung in Gewahrsam genommen.

Vor dem Polizeipräsidium in Bonn-Ramersdorf fanden sich daraufhin bis zu zehn Personen zu einer Spontanversammlung ein. Diese verlief störungsfrei.

Gegen einen unbeteiligten 56-jährigen Passanten, der Versammlungsteilnehmer des Aufzugs in der Innenstadt beleidigte, legten die eingesetzten Polizeikräfte ebenfalls eine Strafanzeige vor. Pressemitteilung Polizei Bonn

Symbolbild. Foto: pixabay.com

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