Konzert am Sonntag, 21. Mai, im Theatersaal des Augustinum Bad Neuenahr
Die Wiener Klassik kehrt zurück
Bad Neuenahr-Ahrweiler.Über Jahrzehnte hinweg war die Wiener Klassik fester Bestandteil der Kultur in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Doch zunächst durch die Corona-Pandemie und dann durch Folgen der Flut konnte die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler die beliebte Konzertreihe in 2021 und 2022 nicht anbieten. Nun kehrt die Wiener Klassik zurück ins Heilbad: Die Klassische Philharmonie Bonn spielt am Sonntag, 21. Mai, um 17 Uhr ein Konzert unter dem Titel „Rising Stars“ im Theatersaal des Augustinum Bad Neuenahr. Tickets ab 39,50 Euro sind ab sofort erhältlich unter www.ahrtal.de/wiener-klassik oder in der Tourist-Information im Kurpark Bad Neuenahr (Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 10 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr, freitags von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 15 Uhr).
„Da sich der Steigenberger Kurhaus-Saal noch im Wiederaufbau befindet, mussten wir einen passenden alternativen Standort suchen“, erklärt Jan Ritter, Geschäftsführer der Marketing GmbH. Das Augustinum Bad Neuenahr sei seit Jahren Kooperationspartner der Marketing GmbH und habe auch in diesem Fall dankenswerterweise eine Kooperation zugesagt, so Ritter weiter. Die Wiener Klassik wieder aufleben zu lassen, sei dabei nicht nur ein vielfacher Wunsch aus der Bevölkerung und seitens der Kreisstadt gewesen, sondern auch ein besonderes Anliegen der Klassischen Philharmonie und ihrer künstlerischen Leiterin, Prof. Ervis Gega. Ritter: „Das Konzert setzt somit ein weiteres positives Zeichen für den Wiederaufbau des Kulturlebens in Bad Neuenahr-Ahrweiler.“
Das musikalische Programm beinhaltet Mozarts Divertimento F-Dur KV 138, Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19 und Tschaikowskys Streicherserenade C-Dur op. 48. Der Begriff „Rising Star“ darf bei diesem Konzert wörtlich genommen werden, denn um einen solchen handelt es sich bei der Pianistin Katharina Hack, die gemeinsam mit der Klassischen Philharmonie konzertieren wird. 1994 in eine Musikerfamilie geboren, studierte sie unter anderem in Köln bei Ilja Scheps und in Würzburg bei Bernd Glemser, wo sie inzwischen auch selber lehrt. Große Erfolge feiert sie als Solistin und Kammermusikerin. In ihren Konzerten verbindet sie gerne das klassische Repertoire mit Improvisationen.
Das hat sie gemeinsam Ludwig van Beethoven. Auch er galt als großer Improvisationskünstler seiner Zeit, der sich auch gerne mal zu einem kleinen Wettstreit überreden ließ. Die ersten Skizzen zu seinem Klavierkonzert entstanden bereits in seiner Jugend in Bonn. Kontrastreich gestaltet er den Kopfsatz mit zwei sehr gegensätzlichen Themen, verträumt dann der langsame Variationssatz und als Finale ein forsches Rondo. Dieses Frühwerk aus der Feder des Bonners wird ergänzt von zwei Streichwerken Mozarts und Tschaikowskys. Sowohl die Gattung des Divertimentos als auch der Serenade verspricht eher leichtere Klänge, die dabei aber nicht weniger virtuos daherkommen.
Abschließend geht Jan Ritter auf die Zukunft der Wiener Klassik ein: „Wir hoffen, die Wiener Klassik bald wieder als Konzertreihe in einem Umfang wie in den Vorjahren anbieten zu können. Zukünftig hoffentlich auch wieder im Kurhaus Bad Neuenahr!“. Infos: www.ahrtal.de/wiener-klassik.
Pressemitteilung Ahrtal und
Bad Neuenahr-Ahrweiler
Marketing GmbH
