Blaulicht | 24.02.2023

Der 19-Jährige Randalierer war kaum zu stoppen

Drei verletzte Polizistinnen nach Karnevalsfeier

Symbolbild.  Foto: pixabay.com

Windeck. Am Sonntagabend (19. Februar) wurden drei Polizeibeamtinnen an der Straße „In der Au“ in Windeck nach einem tätlichen Angriff verletzt. Gegen 21 Uhr kam es auf einer Karnevalsfeier zu Streitigkeiten zwischen zwei Personengruppen. Die beiden Tatverdächtigen, zwei Windecker (15 und 19 Jahre) konnten durch die Polizisten vor dem Festzelt angetroffen werden. Um eine Flucht des 19-Jährigen in der Menschenmenge zu verhindern, wurde er von den Beamtinnen aufgehalten. Der Tatverdächtige verhielt sich unkooperativ und aggressiv gegenüber den Beamtinnen. Als ihm ein Platzverweis ausgesprochen wurde, kam er diesem nicht nach und ging stattdessen auf die Polizistinnen los. Um einen Angriff zu verhindern, hielten die Beamtinnen den Heranwachsenden fest und versuchten, ihn in Gewahrsam zu nehmen. Der 19-Jährige wehrte sich erheblich und konnte einer Beamtin an den Hals fassen und sie würgen. In der körperlichen Auseinandersetzung gingen sie gemeinsam zu Boden, wobei die Beamtin mit dem Kopf auf den Asphalt prallte. Mit weiteren Unterstützungskräften konnte die Beamtin aus dem Würgegriff gelöst und der 19-Jährige gefesselt werden. Während der Fesselung wehrte sich der Randalierer weiterhin, indem er zwei Beamtinnen trat und schlug. Auch beim Transport ins Gewahrsam beleidigte er die Polizisten und versuchte sie weiterhin zu treten. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille. Im Polizeigewahrsam konnte die Mutter des 19-Jährigen telefonisch erreicht werden. Sie wirkte auf ihren Sohn ein, sodass sich dieser beruhigte. Im Anschluss wurde er aus dem Gewahrsam in die Obhut seiner Mutter entlassen. Drei Polizistinnen wurden bei dem Einsatz verletzt, wovon eine ihren Dienst nicht fortsetzen konnte. Den 19-Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Widerstand und Beleidigung.

Schwer verletzt nach Unfall

Swisttal. Am Dienstag, 21.02.2023, gegen 17:20 Uhr, befuhr eine 56-jährige Fahrerin mit ihrem Pkw von der Kölner Straße auf den Zubringer zur L182. Hier hielt sie zunächst an dem dortigem Stoppschild an und beabsichtigte dann nach rechts abzubiegen. Im Einmündungsbereich kollidierte sie mit einem aus Richtung Brenig kommenden Pkw-Fahrer. Das Fahrzeug des 37-Jährigen geriet ins Schleudern und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer musste vor Ort durch die eingesetzte Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Er wurde schwerverletzt mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Der entstandene Gesamtschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die L182 zwischen dem Zubringer zur A 61 und der Abfahrt Rheinbach bis ca. 20:15 Uhr gesperrt.ROB

Symbolbild. Foto: pixabay.com

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