Fußball-Rheinlandliga - Saison 2018/19
Ein Punktgewinn im Spitzenspiel
Sportfreunde punkten gegen Ahrweiler – Lukas Reitz trifft mit einem Freistoß
Nentershausen. Ein Spiel zwischen Hoffen und Bangen: So zumindest könnte man im Gesamtrückblick das Spiel analysieren. Am Ende trennten sich die beiden Kontrahenten aus Eisbachtal und Ahrweiler mit 1:1, wodurch die Liga weiterhin spannend bleibt.
„Es war in gutes und vor allem interessantes Spiel“, war Jonny Susa mit dem Auftritt seiner Elf rundum zufrieden. Der Ahrweiler Coach sah vor allem in Halbzeit eins sein Team vorne. „Vor der Pause hätten wir führen müssen. Stattdessen bekommen wir Sekunden vor der Pause das 0:1“. Aufseiten der Eisbären hatte hier Lukas Reitz mit einem Freistoß aus rund 25 Metern getroffen. Genau die gleiche Standardsituation führte auch eine halbe Stunde später zum Ausgleich. Jetzt war es Almir Poca, der diesen Kunstschuss ins Tor platzieren konnte, ebenfalls überraschend. „Hier war eigentlich Eisbachtal das aktivere Team. Zu diesem Zeitpunkt rechnete ich eher damit, dass wir vielleicht sogar den zweiten Gegentreffer kassieren“, fand Susa auch kritische Worte.
Kritsch waren dann auch die Worte, die Marco Reifenscheidt in seinem Fazit fand. „Wir sind zu hektisch aufgetreten und haben uns damit selbst in Gefahr gebracht. Wir haben es einfach versäumt, nach dem glücklichen Führungstreffer die Kontrolle des Spiels zu übernehmen.“
Trainer blicken in die Zukunft
So bleibt beiden Team-Chefs der Blick in die Zukunft. Und hier scheint noch alles offen. „Wir haben noch acht Spiele und hoffen, dass mit Jannik Ernet und Max Olbrich zwei Stützen aus dem Mittelfeld wieder mitwirken können. Dann können wir bis zum Saisonschluss im Kampf um die Meisterschaft mitmischen.“ Ein Wunsch, der auch in Ahrweiler weiter präsent ist. „Wir haben heute erreicht, was wir uns vorgenommen haben, und mischen somit auch weiter mit“, sieht der Trainer des ABC optimistisch in die Zukunft. Hier könnten an den Ostertagen die ersten Vorentscheidungen fallen, vor allem aus Sicht der Eisbären. Denn der schärfste Konkurrent aus Morbach muss sich innerhalb von zwei Wochen mit allen drei Top-Teams der Liga noch messen. Dabei sind die Sportfreunde Eisbachtal der einzige aus diesem Trio, der die Hunsrücker (27. April) auf eigenem Platz empfangen kann. Sportfreunde Eisbachtal: Erbse, Omotezako, Hundhammer, Kleinmann, J. Hannappel, Meuer (62. Hasegawa), Tautz, M. Hannappel, Reitz, Duchscherer, Stahlhofen (73. Parisi). TH
