Politik | 17.09.2026, 11:43 Uhr

Geplante Sperrung Siegstrecke ab Dezember 2026

Ellen Demuth MdB informiert über geplante Sperrung der Siegstrecke

Ellen Demuth MdB
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Kreis Altenkirchen. Ellen Demuth MdB hat sich beim Bundesministerium für Verkehr (BMV) nach weiteren Informationen für die Sanierung und Modernisierung der Siegstrecke vom 13. Dezember 2026 bis zum 9. Juli 2027 erkundigt. Sie möchte die Menschen in der Region frühzeitig und transparent über die Sperrung und deren Auswirkungen informieren:

„Die Menschen entlang der Siegstrecke nehmen ab Dezember für ein halbes Jahr eine enorme Belastung auf sich. Wer in seinem Alltag auf den Zug angewiesen ist, sei es auf dem Arbeits- oder Schulweg, muss sich neu organisieren. Als Bundestagsabgeordnete für die Region ist es mir wichtig, dass die Bürger im Landkreis Altenkirchen frühzeitig wissen, was während der Sanierung auf sie zukommt. Gerade angesichts des langen Sanierungszeitraums müssen die Auswirkungen wohl bedacht sein“, sagt Demuth.

Während der Sperrung wird der Schienenersatzverkehr von den Eisenbahnverkehrsunternehmen in Abstimmung mit den Aufgabenträgern organisiert. Hierzu soll eine konkrete Planung zeitnah vorliegen. Weitere Details, die über die öffentlich bekannten Planungen hinausgehen, konnte Ellen Demuth ebenso in Erfahrung bringen:

So wird die Siegstraße L 267 während der gesamten Bauzeit auf 100 Metern halbseitig gesperrt. Drei vollständige Sperrungen sind im Januar für die Anlieferung von Bohrgeräten sowie im März und Mai 2027 für den Ein- und Ausbau von Hilfsbrücken vorgesehen. Die Sperrungen im März und Mai dauern rund 52 bzw. 68 Stunden, die Sperrungen im Januar nur mehrere Stunden. Nachtarbeiten sind nur in geringem Umfang geplant.

Auch die Straßenüberführungen am Feldweg Durwittgen und am Feldweg Freusburg werden vollständig ersetzt. Die Überführung Freusburg ist bereits gesperrt, am Feldweg Durwittgen wird zunächst eine neue Brücke errichtet. Während der Arbeiten an der Eisenbahnüberführung über die Bogenstraße wird auch diese im Baubereich zeitweise gesperrt. Die DB InfraGO steht zu weiteren Sperrungen und Auswirkungen im Austausch mit den Kommunen. Betroffene Anwohner sollen rechtzeitig informiert werden.

Wie bereits länger bekannt ist, wird die durchgehende Zweigleisigkeit nicht im Zuge der geplanten Sanierung erreicht. Der zweigleisige Ausbau der Abschnitte Blankenberg–Merten und Schladern–Rosbach ist zwar im Bedarfsplan Schiene vorgesehen, kann aber laut BMV mangels vorliegender Planungen und Genehmigungen nicht mit der jetzigen Sanierung verbunden werden. Auch eine Erhöhung der Zugzahlen ist im Zuge der Sanierung nicht geplant. Ziel der Arbeiten ist vielmehr, die Betriebsqualität und Pünktlichkeit der Siegstrecke zu verbessern.

„Ich arbeite auf Bundesebene weiter daran, dass die durchgehende Zweigleisigkeit der Siegstrecke kommt. Auch zu den anstehenden Bauarbeiten werde mich fortlaufend eng mit dem Bundesverkehrsministerium, der Deutschen Bahn und den Verantwortlichen vor Ort austauschen. Sollte es darüber hinaus Fragen geben, können diese gerne an mein Bundestagsbüro gerichtet werden“, so Demuth abschließend.

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Ellen Demuth MdB Foto: Tjark Thönßen

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