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Encasing für die Matratze: Was Allergiker über Encasings wissen sollten
Ein Encasing ist ein rundum geschlossener Bezug für die Matratze. Er trennt den Schlafenden vom Milbenkot im Inneren der Matratze. Encasings sind vor allem für Menschen mit einer Hausstaubmilbenallergie gedacht, denn nirgendwo kommen sie den Allergenen der Milbe so nah wie im Bett.
Allergologen raten deshalb häufig zu den Bezügen, um die nächtliche Belastung mit Milbenallergenen zu senken. Der folgende Überblick zeigt, worauf es beim Encasing ankommt.
Wie ist ein hochwertiges Encasing aufgebaut?
Wie ein Kissenbezug hüllt ein Encasing die Matratze auf allen sechs Seiten ein. Die Öffnung schließt ein Reißverschluss. Eine Lasche darüber dichtet den Verschluss zusätzlich ab, auch die Nähte sind dicht verarbeitet. Obenauf kommt wie gewohnt das Spannbettlaken.
Ein Matratzenschoner übernimmt eine andere Aufgabe: Er liegt als Auflage auf der Liegefläche und hält vor allem Flecken fern. Bezüglich eines Encasings läuft der Reißverschluss an drei Seiten entlang.
So lässt sich der Bezug leicht aufziehen, Laschen an den Reißverschlussenden halten ihn dicht. Das in Deutschland überaus beliebte Encasing von Matratzenschutz24 ist hierfür ein gutes Beispiel.
Weil das Material kaum nachgibt, entscheidet die richtige Größe über den Sitz. Vor dem Kauf wird die Matratze in Länge, Breite und Höhe ausgemessen. Liegt die Höhe zwischen zwei angebotenen Encasing-Größen, passt die höhere Variante besser.
Bezüglich eines Boxspringbetts muss auch der Topper zuverlässig geschützt werden, entweder durch ein gemeinsames Encasing für Matratze und Topper oder durch ein separates Encasing für den Topper.
Wie hält ein Encasing die Allergene der Hausstaubmilbe zurück?
Der Milbenkot sitzt tief in der Matratze. Jede Bewegung im Schlaf befördert feine Partikel nach oben, wo das dichte Material des Encasings sie zurückhält.
Als dicht gilt ein Encasing, dessen Poren kleiner sind als die Bruchstücke des Milbenkots. Ein Prüfzeichen, das auf einem Test mit echten Milbenallergenen beruht, sagt mehr über die Dichtigkeit aus als die reine Angabe zur Porengröße.
Milbentötende Zusätze im Stoff braucht ein gutes Encasing nicht. Es schließt die Allergene bereits in der Matratze ein. Auch neben Medikamenten oder einer Immuntherapie hat der Bezug seinen festen Platz.
Aus welchem Material besteht ein gutes Encasing?
Zwei Materialien kommen infrage: Eng gewebter Stoff und Vlies aus feinsten Mikrofilamenten. Das Gewebe ist gleichmäßig dicht und lässt Feuchtigkeit gut durch.
Auch das Vlies ist atmungsaktiv, hält zudem sehr feine Partikel zurück und bleibt angenehm leicht. Beide Materialien eignen sich für Allergiker, entscheidend ist die geprüfte Dichtigkeit.
Ohne Beschichtung bleibt ein Encasing angenehm leise und lässt die Haut optimal atmen. Allergiker, die sich vor Milbenkot schützen möchten, können zum Beispiel das hochwertige Encasing von PROCAVE kaufen, welches sich bereits in zahlreichen Betten bewährt hat. Neben dem Material geben bei der Auswahl eines Encasings folgende vier Merkmale eine hilfreiche Orientierung:
- Allergenprüfung: Ein Allergikersiegel belegt, dass der Bezug in einem Test Milbenallergene zurückgehalten hat.
- Schadstoffe: Das Siegel „OEKO-TEX“ steht für einen bestandenen Schadstofftest, am besten in der strengsten Produktklasse, die auch für Babyprodukte gilt.
- Waschbarkeit: Laut Pflegeetikett verträgt der Bezug die Heißwäsche.
- Verarbeitung: Sauber gefertigte Nähte und eine Abdecklasche über dem Reißverschluss sprechen für eine gute Qualität.
Was kostet ein Encasing in den gängigen Größen?
Für eine Einzelmatratze kostet ein Encasing abhängig von Material und Prüfsiegeln rund 30 bis 100 Euro. Bezüglich breiterer Matratzen steigt der Preis mit der Größe, oft aber nicht mit der Höhe.
Kissenbezüge sind deutlich günstiger, ein Deckenbezug kostet je nach Größe etwa so viel wie der Matratzenbezug. Viele Onlinehändler bieten alle drei Bezüge auch als oft günstigeres Encasing-Set an und wer möchte, kauft sich bei Bedarf noch eine gute Matratzenauflage dazu.
Welche Bestandteile des Bettes sollten zusätzlich zur Matratze mit einem Encasing ausgestattet werden?
Milben leben nicht nur in der Matratze, sondern auch in Decke und Kissen. Deshalb ist eine Komplettausstattung für alle drei Teile sinnvoll. Schläft eine zweite Person im selben Bett oder Zimmer, bekommen auch deren Matratze, Decke und Kissen ein Encasing.
Für Oberbett und Kopfkissen ist ein Encasing für Allergiker besonders wichtig, wenn sich beide nicht heiß waschen lassen. Dies betrifft etwa manche Daunen- und Federfüllungen, bei ihnen hält der Bezug die Allergene nämlich in der Füllung zurück.
Auf Reisen lassen sich die Encasings für Kissen und Decke auch über das Bettzeug im Hotel ziehen. Für die Matratze eignet sich unterwegs ein Spannbettlaken aus Encasing-Material. Zu Hause bleibt der rundum geschlossene Matratzenbezug jedoch die erste Wahl.
Wie wird ein Encasing richtig gewaschen und gepflegt?
Gewaschen wird das Encasing bei mindestens 60 Grad. Die heiße Wäsche tötet Milben ab und spült Allergene aus. Eine Wäsche alle paar Monate genügt, maßgeblich bleibt das Pflegeetikett, auch für die erste Wäsche vor dem Gebrauch. Auf Weichspüler wird verzichtet, weil er die Faserstruktur verändert und die Atmungsaktivität mindern kann.
Viele Bezüge vertragen den Trockner bei niedriger Temperatur. Das Symbol auf dem Pflegeetikett zeigt es an. Nach jeder Wäsche lohnt sich ein prüfender Blick auf Nähte und Reißverschluss, so bleibt der Bezug lange in gutem Zustand.
So gepflegt leistet ein Encasing über lange Zeit gute Dienste. Mittels Encasings für Matratze, Decke und Kissen schaffen sich Allergiker ein Bett, in dem die Belastung durch Milbenallergene deutlich sinkt.
Mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt.
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Für Allergiker kann es überaus hilfreich sein, einige Sachverhalte über Encasings zu wissen. Foto: Mithilfe von KI generiert