Facettenreiche Einblicke und gewinnbringender Austausch mit Ehemaligen beim Tag der offenen Tür an der Realschule plus Nentershausen
Nentershausen. Viele interessierte Viertklässlerinnen und Viertklässler kamen kürzlich gemeinsam mit ihren Eltern in die familiär geprägte Schule, um einen lebendigen Einblick in den Schulalltag, die pädagogische Arbeit und die besonderen Angebote dieser zu erhalten.
In zahlreichen Fächern luden kreative Mitmachangebote zum Ausprobieren ein. Im Fach HuS konnten die Kinder beispielsweise unter Anleitung erfahrener 9. Klässlerinnen eigene Cakepops herstellen oder eine dekorative Stofftulpe gestalten. Im Werkraum entstanden mit viel Geschick selbstgemachte Schlüsselanhänger. Auch der naturwissenschaftliche Bereich war vertreten: In Chemie begeisterten alltagsnahe Experimente, die zeigten, wie spannend Naturwissenschaft sein kann.
Frau Pope stellte im Fach Deutsch als Zweitsprache (DAZ) die wichtige Arbeit mit Kindern, die gerade erst Deutsch lernen, vor. Mini-Dots zierten die selbst gestalteten Bilder im Kunstunterricht von Frau Schneider. Spielerisch die Bundesländer kennenlernen und üben konnten die Interessierten in der Klasse 5b. Und wie es in der Schule um 1914 zugegangen sein könnte, zeigten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a in einer anschaulichen Vorführung, Rohrstock, Eselsohren und Sauberkeitskontrolle der Hände inbegriffen. Weiter zurück in der Zeit ging es in der Klasse 7d, die die Kinder auf eine spannende Reise ins alte Ägypten mitnahm.
Im Sportbereich konnten die kleinen Besucher einen Ballsport-Minigolfparcours durchlaufen. Auch das Ganztagsangebot von „Boxen macht Schule“ wurde rege genutzt.
Digitalität wird an der als „Digitale Schule“ ausgezeichneten Realschule plus großgeschrieben – anschaulich gemacht im Computerraum, wo die Tools Anton, Bettermarks und Google Workspace vorgestellt wurden. Auch die Arbeit der 3D-Druck-AG konnte bestaunt werden. Dass Digitalität und Alter sich nicht ausschließen, zeigte ein neues attraktives Angebot, das „Digitale FvS-Generationencafé“, das ab Februar regelmäßig einmal im Monat stattfinden soll.
Musikalisch sorgte die Klasse 6c für ein kleines Highlight: Mit einer Vorführung auf Boomwhackern präsentierten die Schülerinnen und Schüler eindrucksvoll das Stück „Sky full of Stars“ – ein begabter Breakdancer performte dazu – und erhielten dafür viel Applaus. Ebenfalls praxisnah ging es im Fach Englisch zu, wo gezeigt wurde, wie selbstorganisiertes Lernen in einer Berufsreifeklasse funktioniert. Auch in der 5. Klasse von Frau Diel wurde diese Methode am Beispiel des Mikroskopierens in Kombination mit kleinen, persönlich eingerichteten „Lernbüros“ demonstriert. Hier gab es auch zahlreiche Informationen zur Orientierungsstufe.
Ein besonderes Highlight der Live-Formate war der sogenannte „Edu-Talk“, bei dem der Schulleiter Stephan Szasz gemeinsam mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern auf der Schulbühne ins Gespräch kam. Diese berichteten offen und eindrucksvoll von ihren Bildungs- und Berufswegen. Justin schilderte, wie er nach dem Berufsreifeabschluss und dem Praxistag erfolgreich eine Maurerlehre begann und in der Rückschau nun sieht, welche Inhaltenund Kompetenzen in der Schulbildung wichtig waren. Tim, einer der besten Auszubildenden Hessens, berichtete von seinem Weg über eine Ausbildung, das Abitur und ein Maschinenbaustudium bis hin zu seiner heutigen Tätigkeit als Key-Account-Manager.
Er betonte, dass er sich rückblickend mehr Eigenverantwortung, Projektarbeit und Praxisbezug gewünscht hätte. Auch andere Ehemalige hoben hervor, wie wichtig Teamarbeit und die Fähigkeit sind, sich Inhalte selbst zu erarbeiten – Kompetenzen, die die Schule künftig verstärkt durch das neue Fach „Fit fürs Leben“ und mehr selbstorganisiertes Lernen fördern möchte.Celina, die 2018 ihren Realschulabschluss machte und heute als examinierte Pflegekraft arbeitet, erinnerte zudem daran, die Schulzeit, die sie an der FvS-Schule als sehr schön erlebt hat, zu genießen und später den eigenen Weg mit Freude und Motivation zu gehen.
Darüber hinaus stellten sich viele andere Bereiche vor. Die Schulseelsorgerin Frau Butzbach warb hier zum Beispiel mit der ehemaligen Schülerin Chantel für die jährlich stattfindende Mädchenfreizeit. Frau Mockenhaupt gewährte einen Einblick in die gemütliche Schülerbibliothek.
Die „Woche der Herausforderung“, eine 6-tägige Wanderung von Koblenz nach Trier, die Schulskifahrt (mit Musik und Videosimulation), die Berufsorientierung und das Ganztagsschulkonzept inklusive 3-Sterne-Verpflegungskonzept wurden anschaulich präsentiert. Wie es mit der GTS-Klasse ab dem kommenden 7. Schuljahr weitergehen kann, erklärten Herr Handstein und Herr Weichel. Auch die aktuellen Planungen für das neue Fach „Fit fürs Leben“ wurden von ihnen im Rahmen der „Schule der Zukunft“ erläutert.
Zahlreiche Schülerinnen und Schüler, insbesondere die Sozialkundeschüler von Herrn Schmidt, berichteten von interessanten sozialen Gruppenprojekten und warben um Unterstützung.
Andere, sehr engagierte Jugendliche boten Führungen durch das Schulgebäude an und begrüßten die Gäste ausgesprochen charmant. Alle Schulleitungsmitglieder und die Mitarbeitenden des Sekretariats standen den Besuchern in allen organisatorischen und pädagogischen Fragen Rede und Antwort.
Für das leibliche Wohl und reichlich Raum für persönlichen Austausch sorgten die 10.-Klässler und die Mitglieder des Schulelternbeirates.
Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher, egal ob jung oder alt, ehemalig oder zukünftig, erlebten einen ebenso informativen wie facettenreichen „Tag der offenen Tür“ an der Realschule plus Nentershausen. Pressemitteilung Realschule plus Nentershausen
Am Tag der offenen Tür konnten sich die Besucher einen umfassenden Einblick vor Ort verschaffen.
Die Arbeit der 3D-Druck-AG konnte durch die Besucher bestaunt werden.
Die Schüler bereiteten sich in Projekten auf diesen besonderen Tag vor.
Im Werkraum entstanden an diesem Tag mit viel Geschick selbstgemachte Schlüsselanhänger.
Beim sogenannte „Edu-Talk“ kam Schulleiter Stephan Szasz gemeinsam mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern auf der Schulbühne ins Gespräch.
Die Schülerinnen und Schüler hatten für die Besucher auch ein Bühnenprogramm vorbereitet.
