Aus dem Polizeibericht
Falsche Polizisten rufen an
Cochem/Kaisersesch. Am 14.01. häuften sich ab etwa 13:00 Uhr in den Gebieten um Cochem, Kaisersesch und Lutzerath sowie in den angrenzenden Ortschaften Fälle des sogenannten Callcenter-Betrugs. In den meisten Fällen gaben sich die Anruferinnen oder Anrufer als Polizeibeamte aus und behaupteten, es habe in der Nachbarschaft einen Einbruch gegeben. Weiterhin wurde angegeben, die Anschrift der angerufenen Person sei auf einem Zettel bei den Tatverdächtigen aufgefunden worden. In der Folge erkundigten sich die Anrufer nach Wertsachen oder anderen sensiblen Informationen. Die Anrufe erfolgten überwiegend aus dem Ausland, wobei die angezeigten Rufnummern gefälscht waren.
Unfallfahrer flüchtet
Kaisersesch. Am Sonntagmorgen, 11.01.2026, ereignete sich gegen 02:10 Uhr in der Pommerbachstraße in Kaisersesch eine Verkehrsunfallflucht. Auf schneebedeckter Fahrbahn kam ein bislang unbekannter Fahrzeugführer nach links von der Fahrbahn ab, überfuhr eine Fahrbahnbegrenzung und kollidierte anschließend mit mehreren auf einer Parkfläche abgestellten Fahrzeugen. Neben dem unfallverursachenden Pkw wurden drei weitere Fahrzeuge beschädigt.
Der Fahrzeugführer entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne die erforderlichen Feststellungen zu ermöglichen. Am Unfallort wurden Fahrzeugteile des verursachenden Fahrzeugs aufgefunden. Die Ermittlungen dauern an.
Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen oder zum Verursacher geben können, werden gebeten, sich telefonisch mit der Polizei Cochem unter der Rufnummer 02671-984/0 in Verbindung zu setzen.
Totes Reh in Urmersbach
Urmersbach. Am 04.01.2026 wurde außerhalb von Urmersbach auf einer Wiese in Verlängerung der Straße „Im Holzweg“ ein totes Reh aufgefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Tier durch zwei Schüsse von einer unberechtigten Person verletzt und verendete infolge dieser Verletzungen. Die Tat dürfte sich in den Morgenstunden des 04.01.2026 ereignet haben.
Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die zum genannten Zeitpunkt verdächtige Beobachtungen, insbesondere zu Personen oder Fahrzeugen, gemacht haben, sich zu melden. Hinweise werden telefonisch unter der Rufnummer 02651/801-0 oder per E-Mail an KIMayen@polizei.rlp.de
entgegengenommen.
ROB
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