Blaulicht | 08.03.2019

Neue Betrugsmasche im Raum Meckenheim aufgetaucht

Falscher Polizist erbeutete mehrere Tausend Euro

Falscher Polizist erbeutete mehrere Tausend Euro

Bonn. Mehrere Anrufe falscher Polizisten registrierte die Bonner Polizei in den zurückliegenden Tagen für den Raum Meckenheim - eine Aktion der Telefonbetrüger führte am 7. März zur konkreten Schädigung eines Seniors: Seit dem 4. März (Rosenmontag) meldete sich der falsche Polizist mehrfach telefonisch bei dem 69-Jährigen und gab sich in den Gesprächen als Ermittler der „Sonderkommission Rumänien“ aus. Auf einer sichergestellten Liste mutmaßlicher Täter seien auch der Name und Kontodaten des Angerufenen vorhanden. Der Senior wurde schließlich aufgefordert, zur Sicherung seiner Werte das Bargeld der Sparbücher abzuheben - über eine angegebene Rufnummer sollte der 69-Jährige nach der Geldabhebung „zur Überprüfung der Geldscheine“ zurückrufen. Aus diesem Rückruf und der Durchgabe der Geldscheinnummern resultierte dann der Hinweis des dreisten Telefonbetrügers auf die Notwendigkeit der Sicherung des Geldes, da es sich um Falschgeld handele. Am 7. März gegen 18 Uhr erschein dann auch ein Mann an der Wohnanschrift des Seniors, der dann auch ein mit dem Telefonbetrüger zuvor vereinbarten „Kennwort“ vermeintlich legitimierte. Der Geschädigte übergab dem Unbekannten mehrere tausend Euro Bargeld - der Betrüger entfernte sich dann in unbekannte Richtung. Der „Geldabholer“ kann wie folgte beschrieben werden: 30-40 Jahre alt, schmale Statur 3-Tage-Bart, Kappe auf dem Kopf. Der Geschädigte erstattete noch in den Abendstunden Strafanzeige bei der Bonner Polizei. Das zuständige KK 24 hat die Ermittlungen zu diesem erneuten Telefonbetrug eines falschen Polizisten übernommen und weist noch einmal darauf hin, dass sich immer wieder Betrüger als Polizisten ausgeben und beispielsweise von Einbrüchen in der Nachbarschaft des Angerufenen oder anderen Straftaten berichten. Die dreisten Betrüger kündigen dann zumeist an, dass die Angerufenen möglicherweise das nächste Opfer einer Straftat sein könnten. Die Polizei rät daher: Seien Sie misstrauisch bei allen Anrufen - gesundes Misstrauen ist nicht unhöflich! Geben Sie keine Auskünfte am Telefon! Die richtige Polizei befragt Sie am Telefon nicht nach Bargeld oder Wertgegenständen, die Sie zu Hause oder auf einer Bank haben - auch nicht im Rahmen von dringenden Ermittlungen. Lassen Sie sich keine Angst machen und nicht unter Druck setzen! Beenden Sie das Telefonat - legen Sie den Hörer einfach auf oder drücken Sie die entsprechende Taste am Telefon. Informieren Sie sofort die Polizei über 110, indem Sie nach dem Auflegen selbst den Notruf der Polizei wählen. Vertrauen Sie sich zudem Angehörigen oder Bekannten an. Händigen Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte aus! Weitere Tipps zum Schutz vor Trickbetrügern: bonn.polizei.nrw

Pressemitteilung Polizei Bonn

Foto: Quelle: Polizei Bonn

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